Adressen

Neue Partner, Sponsoren und Gönner gesucht ?

Wir bieten euch drei Optionen für die Adressen Bearbeitung. Ihr könnt wählen:

  • Lead – Modul mit 400 Adressen aus Eurer Region
  • Lead – Modul mit 400 Adressen aus Eurer Region | vorqualifizieren bis zum Termin
  • Lead – Modul mit euren eigenen Adressen | vorqualifizieren bis zum Termin

In allen drei Paketen findet Ihr natürlich die Adressen im “Lead-Modul” wieder. So könnt Ihr an zentralisierter Stelle alles überblicken und verwalten.  400 Adressen ist unserer Meinung die richtige Größenordnung, die Vereine im Nachgang auch bearbeiten können.

Ihr könnt diese selber qualifizieren oder unsere Profis machen lassen. Unsere geschulten Call-Agenten wissen genau, auf was es ankommt, und können so möglicherweise mehr erreichen.

Unsere erfahrenen Callagents werden gebrieft und melden sich mit Eurem Vereinsnamen. Im optimalen Fall vereinbaren diese einen Vorort Termin für Euch. Wir sind der Meinung, dass Ihr ab diesen Zeitpunkt den Kontakt persönlich und selber weiter führen solltet (Als Option können wir das auch weiter für Euch pflegen).


Weitere Informationen zum Thema Adressen und DSGVO 

Adressen für Direktmarketing verwenden
Wenn ein Unternehmen seine Ware oder Dienstleistung anbietet, den Kunden berät, informiert, eine Reklamation behandelt oder über den Preis diskutiert, dann betreibt er Direktmarketing. Ein Werbebrief, auch über E-Mail, ist eine der häufigsten Formen, Kunden direkt anzusprechen.

Mit dem Direktmarketing, in dem also ein oder mehrere Werbemedien genutzt werden, soll beim Kunden eine messbare Reaktion erzielt werden. Diese Reaktion ist im Regelfall eine Anfrage oder ein direkter Auftrag. Bei der Planung zur Durchführung einer Direktmarketingkampagne müssen konkrete Entscheidungen über die Ziele, die Zielgruppen, die Angebotsstrategie und über die Einsatz- und Erfolgsbeurteilung getroffen werden.

Beispiele für Direktmarketing-Aktionen
Ein Schönheitssalon informiert Kundinnen, Freunde und Nachbarn über ein neues Kosmetikangebot. Dem Infoblatt liegen Gesundheits- und Wellness-Tipps bei.
Mittels E-Mail erhalten sie monatliche Newsletter von einem Lieferanten oder Anbieter, für dessen Produkte und Dienstleistungen sie sich interessieren oder ein Innenausstatter schickt ihnen eine Einladung zu einer Messe oder eine Einladung zu einer Kundenveranstaltung.

Direktmarketing mit Vorteilen und Nachteile
Für die verkaufende Organisation bietet das Direktmarketing folgende Vorteile: Interessenten können selektiver angesprochen werden, die Botschaft kann persönlich gehalten und auf den Kunden zugeschnitten werden, es kann eine kontinuierliche Beziehung zu jedem Kunden aufgebaut werden, Direktmarketing kann zeitlich präziser gesteuert werden und hat eine höhere Leserate, Tests zu unterschiedlichen Medien und Werbebotschaften können leichter gefahren werden, und Direktmarketing gestattet einen höheren Grad an Geheimhaltung von Marketingaktionen vor der Konkurrenz.
Demgegenüber entstehen durch die wiederholten direkten Kontakte mit dem Endnutzer auch hohe Kosten, nicht nur in der Übermittlung von Kommunikationen, sondern auch im Betrieb einer Organisation, die direkt und im Detail auf die Wünsche einzelner Kunden reagiert.

Aufbau einer Kundendatenbank
Direktmarketing ist in erster Linie abhängig von der Qualität der Daten, die über aktuelle und potenzielle Kunden gesammelt werden. Darum legen Unternehmen umfangreiche Kundendatenbanken zum Zweck der Kontaktherstellung und Geschäftsabwicklung an.

DSGVO Datenschutzgrundverordnung
Seitdem die neuer Datenschutzgrundverordnung in Kraft getreten ist, fragt sich sicher jeder Anbieter und auch jeder Nachfrage: Darf man denn eigentlich noch Adressen kaufen? Oder anders: Wie müssen die Adressen aussehen, dass man sie immer noch DSGVO- konform erwerben kann?

DSGVO: Wo bleibt der Datenschutz beim Adresshandel

Seit dem 4. Mai 2016 ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten und ab dem 25. Mai 2018 ist sie zwingend anzuwenden. Bedeutet das das endgültige Aus für den Adresshandel, der damit sein Listenprivileg verliert? Nein, denn auch in der DSGVO wird Direktmarketing als berechtigtes Interesse beschrieben. Sicher gehen kann man nur mit Firmenadressen.

Brüssel, 15. März 2018 - Die DSGVO wird ab dem 25. Mai 2018 EU-weit bindend für alle Unternehmen. Die Erhebung, Speicherung und Nutzung personenbezogener Daten unterliegt nun folgenden Grundsätzen: Verbot mit Erlaubnisvorbehalt, Datenvermeidung und Datensparsamkeit, Zweckbindung und Transparenz sowie Datensicherheit.

Verbot mit Erlaubnisvorbehalt

Der für den Adresshandel wichtigste neue Grundsatz ist das wesentlich striktere Verbot mit Erlaubnisvorbehalt. Dieses gab es auch schon im Bundesdatenschutzgesetz, aber unter §28 Absatz 3 Satz 2 wurde die Möglichkeit der Nutzung von Daten für Werbezwecke eingeräumt. Eine wichtige Grundlage für das so genannte Listenprivileg, das die Speicherung und den Handel mit personenbezogenen Daten ermöglichte.

Im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) wurde dann spezifiziert, wofür Werbeeinwilligungen vorliegen müssen. Auf Bundesebene bleibt das UWG bestehen. Das Bundesdatenschutzgesetz wird aber durch das Bundesdatenschutzgesetz „neu“ ersetzt, das kein Listenprivileg mehr vorsieht. Bedeutet das das Aus für den Adresshandel?

Erwägungsgrund 47 als Schlupfloch

Den 99 Artikeln der DSGVO sind 173 Erwägungsgründe vorangestellt, die bei der Umsetzung der Artikel berücksichtigt werden sollen. Besonders der Erwägungsgrund 47 kann für den Adresshandel zukünftig eine gewichtige Rolle spielen. Er bezeichnet die Verarbeitung personenbezogener Daten für Direktmarketingzwecke als ein berechtigtes Interesse, wenn für den Betroffenen eine mögliche Verarbeitung zu diesem Zweck absehbar ist.

Zusätzlich wird im Artikel 9 Absatz 2 die Besonderheit eingeräumt, dass sensible personenbezogene Daten, wie beispielsweise die Ethnie, verarbeitet werden dürfen, wenn diese veröffentlicht vorliegen.

Weder der Erwägungsgrund 47, noch der Artikel 9 können aber ohne explizite Einwilligung eine legale Verwendung personenbezogener Daten gewährleisten. Es stellt sich die Frage, was als „absehbare“ Verarbeitung für Werbezwecke definiert wird und wann das persönliche Interesse des Betroffenen das berechtigte Interesse eines Unternehmens überwiegt. Wie diese Schlupflöcher also angewendet und in der Praxis ausgelegt werden, müssen zukünftige Verhandlungen erst noch zeigen.

Einen weiteren Erwägungsgrund nennt Dr. Frank Eickmeier:

"Das ergibt sich unter anderem auch aus dem Erwägungsgrund 38 [...] Kurzum: auch zukünftig werden die meisten Geschäftsmodelle der Onlinebranche ohne eine Einwilligung auskommen, solange sie sich innerhalb des Anwendungsbereiches dieser „redlichen Erwartungen“ ihrer User bewegen. Wie weit der Umfang dieser „redlichen Erwartungen“ tatsächlich geht, bleibt in der Zukunft abzuwarten. "

Firmenadressen weitgehend unbeeinflusst

Da die DSGVO nur für personenbezogene Daten gilt, ist man in punkto Neukundenakquise eigentlich nur mit möglichst anonymen Unternehmensdaten (Firmenadresse, allgemeine Angaben wie Branchenzuordnung oder Webseite) auf der sicheren Seite beim Adressen kaufen. Bereits ein Ansprechpartner stellt eine personenbezogene Information dar. Eine persönliche E-Mail Adresse oder Durchwahl sind entsprechend auch personenbezogen. Genau dieser Punkt muss auch beim Versand von Newslettern beachten werden.

Liegen Daten wie der Ansprechpartner, die Position des Ansprechpartners oder z.B. eine Durchwahl veröffentlicht vor, greift wahrscheinlich der erwähnte Artikel 9 Absatz 2 DSGVO. Ein Freifahrtschein ist das jedoch nicht.

Reaktion im Adresshandel

„Mit personenbezogenen Daten zu handeln, kann unseres Erachtens nicht mehr legal bewerkstelligt werden, weil Werbeeinwilligungen durch das Gebot der Transparenz nicht mehr an andere Bedingungen gekoppelt werden dürfen. Wir sammeln seit Jahren ausschließlich veröffentlichte Firmenadressen, aber beobachten nun gespannt die Entwicklung in punkto Ansprechpartner“, so Anett Witke von der Address-Base GmbH & Co. KG.

Fazit

In Hinblick auf DSGVO und UWG sollte man ab Mai 2018 zur Neukundenakquise lediglich rein postalische Firmenadressen nutzen und im Anschreiben auf die Herkunft der verwendeten Anschrift hinweisen. Die Kanzlei SRD Rechtsanwälte bestätigt in einem Artikel:

"Der Adresshandel bleibt auch nach der DSGVO zulässig. Insbesondere die explizite Erwähnung der Direktwerbung als berechtigtes Interesse in den Erwägungsgründen der Verordnung ermöglicht eine Interessenabwägung zugunsten der betroffenen Unternehmen."

Zwar sollte die Verwendung eines veröffentlichten Ansprechpartners unproblematisch sein, aber erst zukünftige Verhandlungen werden die tatsächliche Auslegung der Artikel und Erwägungsgründe der DSGVO zeigen.

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