Transferticker: Wie Nagelsmann Werners Abgang auffangen will

Transferticker: Wie Nagelsmann Werners Abgang auffangen will

14. Juni 2020 Spordbild 0
  • Wie Nagelsmann Werners Abgang auffangen will (13.30 Uhr)
  • Raiola will Mkhitaryan und Kluivert tauschen (Sa., 13.42 Uhr)
  • Neuer Anreiz für Bayern bei Coutinho (Sa., 11.07 Uhr)

+++ 13.30 Uhr: Wie Nagelsmann Werners Abgang auffangen will +++

Julian Nagelsmann macht sich Gedanken über die Nachfolge von Timo Werner im Angriff von RB Leipzig.

“Sollte Timo uns verlassen,  weg. Wenn Topspieler weggehen, ist erstmal eine Lücke da. Es liegt an uns, diese Lücken zu füllen”, sagte der 32 Jahre Trainer der Sachsen im CHECK24 Doppelpass bei SPORT1.

Nationalmannschaftsstürmer Werner hat sich nach SPORT1-Informationen bereits mit dem FC Chelsea auf einen Wechsel verständigt.

Nagelsmann, der schon zuvor indirekt den Abschied Werners bestätigt hatte, schränkte zwar ein: “Fix ist der Wechsel noch nicht, das muss man betonen.” Doch gleichzeitig sprach er offen über den bevorstehenden Abschied Werners und über Leipzigs Pläne, dessen Wegfall zu kompensieren.

“Ich bin ein Trainer, der einen realistischen Blick hat und auch mal träumt. Mir ist bewusst, dass der eine oder andere hochtalentierte Spieler uns verlässt. Dann liegt es an uns, neue Spieler zu finden, die in große Fußstapfen treten können”, sagte Nagelsmann.

“Wir haben ein paar Spieler im Hinterkopf”, ergänzte der RB-Coach: “Wir wollen sinnvolle Transfers machen und haben auch einen Blick auf finanzielle Dinge. Wir werden die Optionen haben, gute Spieler zu verpflichten.”

Werner soll sich übereinstimmenden Medienberichten zufolge mit Premier-League-Klub FC Chelsea über einen Fünfjahresvertrag einig sein, die Londoner werden dem Vernehmen nach bis zum 15. Juli die Ausstiegsklausel in Höhe von 53 Millionen Euro ziehen. Damit würde der 24-Jährige Werner seinen Nationalmannschaftskollegen Leroy Sané als teuersten deutsche Fußballer in der Geschichte ablösen.

Samstag, 13. Juni:

+++ 20.47 Uhr: Thiago Silva und Cavani verlassen PSG +++

Der französische Meister Paris Saint-Germain wird die Verträge mit den Routiniers Thiago Silva (Brasilien/35) und Edinson Cavani (Uruguay/33) nicht verlängern. Das gab Sportdirektor Leonardo im Interview mit der Sonntagszeitung Journal du Dimanche bekannt.

“Ja, wir kommen zu einem Ende. Es war eine sehr schwierige Entscheidung”, sagte der Brasilianer, der zugab, dass natürlich auch finanzielle Gründe ausschlaggebend gewesen seien.

+++ 18.08 Uhr: Bürki vor Vertragsverlängerung in Dortmund +++ 

Bundesligist Borussia Dortmund wird den Vertrag mit seinem Stammtorwart Roman Bürki verlängern. “Ich freue mich und hoffe, dass wir kommende Woche einen Termin finden, das unter Dach und Fach zu bringen”, sagte der Schweizer Nationaltorhüter am Samstag nach dem 1:0 (0:0) bei Fortuna Düsseldorf.

Sportdirektor Michael Zorc bestätigte eine Einigung, die nur noch schriftlich fixiert werden muss. “Wir werden ihn weitere Jahre bei uns im Tor haben”, sagte er. Bürki (29) war 2015 vom SC Freiburg nach Dortmund gekommen.  

+++ 14.59 Uhr: Hakimi-Zukunft beim BVB? So ist der Stand +++

Der Leihvertrag von Achraf Hakimi beim BVB läuft zum Saisonende aus, der BVB würde den marokkanischen Außenverteidiger gern behalten. Doch das dürfte alles andere als einfach werden.

Die vertragliche Situation ist relativ klar. Wenn Real Madrid in zurück haben möchte, wird er in der nächsten Saison wieder in Madrid sein, erklärte Sebastian Kehl, der Leiter der Lizenzspielerabteilung des BVB vor dem Bundesliga-Spiel der Dortmunder bei Fortuna Düsseldorf.

Ähnlich hatte sich auch Sportdirektor Michael Zorc unter der Woche geäußert. “Wir bemühen uns trotzdem, dass er auch in der nächsten Saison bei uns spielt. Aber es ist zu früh, das jetzt zu besprechen”, hatte Zorc erklärt.

Kehl hob nochmal die Bedeutung Hakimis hervor. “Wenn es eine Möglichkeit gibt, würden wir natürlich alles dafür tun, ihn zu behalten, weil er ein sehr wichtiger Spieler für uns ist und wir ihm auch eine Plattform bieten, sich weiterzuentwickeln”, betonte er.

+++ 14.05 Uhr: Fällt Ramsey Corona-Sparplan zum Opfer? +++

Noch nicht mal ein Jahr ist es her, da sicherte sich Juventus Turin die Dienste von Aaron Ramsey. Nun soll der 29-Jährige bereits wieder auf der Streichliste der Alten Dame stehen. Laut Daily Mail ist das Team von Trainer Maurizio Sarri aufgrund der Coronakrise dringend darauf angewiesen, Einsparungen bei den Gehältern vorzunehmen.

Mit knapp 450.000 Euro pro Woche zählt der Waliser dabei zu den absoluten Topverdienern beim Tabellenführer der Serie A. 

Doch obwohl er bei seinen letzten beiden Startelf-Einsätzen jeweils ein Tor erzielen konnte, überzeugt hat Ramsey in Turin bislang noch nicht. Immer wieder kämpft der 29-Jährige mit Verletzungen, er brachte es bislang lediglich auf neun Einsätze in der Liga.

Kurz vor Öffnung des Sommer-Transferfensters sind laut Daily Mail nun bereits zwei englische Klubs auf die Situation des zentralen Mittelfeldspielers aufmerksam geworden.

+++ 13.42 Uhr: Raiola will Mkhitaryan und Kluivert tauschen +++

Steht im Fußball das nächste Tauschgeschäft an? Laut Gazetta dello Sport arbeitet Berater Mino Raiola aktuell an einem Deal zwischen dem FC Arsenal und der Roma. Dabei würde Justin Kluivert von der italienischen Hauptstadt nach England wechseln, der von Arsenal nach Rom ausgeliehene Henrikh Mkhitaryan wiederum würde fest von den Römern verpflichtet werden.

Dem Bericht zufolge gab es in dieser Woche diesbezüglich Gespräche, in denen Raiola, der beide Spieler berät, als Vermittler fungierte.

Die Roma könnte zwischen zwölf und 14 Millionen Euro zahlen, um Mkhitaryan zu verpflichten, während Arsenal zwischen 35 und 40 Millionen Euro für Kluivert bereitstellen würde.

Auch Ajax Amsterdam würde von diesem Deal profitieren. 2018 hatten sie Kluivert an die Roma verkauft, im Falle eines Weiterverkaufs mit einer Ablösesumme von über 25 Millionen, erhalten sie zehn Prozent.

+++ 13.24 Uhr: Bayern verliert wohl Kampf um Kalulu +++

Der FC Bayern hat im Werben um Lyon-Talent Pierre Kalulu offenbar den Kürzeren gezogen. Laut der französischen Zeitung L’Équipe steht der Rechtsverteidiger vor einem Wechsel zum AC Mailand. Dort soll der 20-Jährige in den kommenden Tagen seinen ersten Profivertrag unterschreiben – außer Kalulu ändert seine Meinung in letzter Sekunde.

In den zurückliegenden Wochen hatte der Defensivspezialist aufgrund der vielen Möglichkeiten eine Entscheidung immer wieder verzögert und seine Meinung diesbezüglich häufiger geändert. In einem persönlichen Gespräch soll Milans Technischer Direktor Paolo Maldini nun aber erfolgreich gewesen sein.

Auch der FC Bayern hatte Interesse an Kalulu und soll zuletzt bereits zum dritten Mal um ihn geworben haben, jedoch ohne Erfolg. Weil der Vertrag des Verteidigers ausläuft, wird nur eine Ausbildungsentschädigung in Höhe von 500.000 Euro fällig.

Neben den Bayern zeigte auch Olympique Lyon Interesse.

+++ 13.09 Uhr: Klopp gibt spanisches Talent ab +++

Personalentscheidung beim FC Liverpool. Nach sieben Jahren verlässt Pedro Chirivella die Reds und wechselt zum FC Nantes, das gab der Ligue-1-Klub bekannt. In Nantes erhält der 23-jährige Spanier einen Vertrag bis 2023.

Der zentrale Mittelfeldspieler hatte 2015 seinen ersten Profikontrakt an der Anfield Road unterschrieben, sammelte unter Trainer Jürgen Klopp aber lediglich elf Einsätze. “Ich kannte den FC Nantes, bevor ich hier unterschrieben habe. Es ist ein sehr wichtiger Klub in Frankreich, mit einer großen Geschichte. Nach Nantes zu kommen ist eine große Chance für mich. Es war nicht einfach, in Liverpool Spielzeit zu bekommen, und jetzt muss ich spielen”, so Chirivella.

Mit Ablauf seines Vertrages konnte der Spanier Liverpool ablösefrei verlassen.

+++ 11.07 Uhr: Neuer Anreiz für Bayern bei Coutinho? +++

Für 120 Millionen Euro hätte der FC Bayern den brasilianischen Mittelfeldspieler Philippe Coutinho fest verpflichten können. Doch der deutsche Rekordmeister ließ die Kaufoption für den vom FC Barcelona ausgeliehenen Edeltechniker im Mai bekanntlich ungenutzt verstreichen. 

Seitdem befindet sich der 28-Jährige in der Warteschleife, seine Zukunft ist – trotz des bis 2023 laufenden Vertrages bei Barca – ungewiss. Eine Rückkehr nach Katalonien ist zwar durchaus möglich, doch der spanische Meister wäre wohl auch einem Verkauf nicht abgeneigt. Denn Barcelona ist seit einiger Zeit finanziell angeschlagen, die Coronakrise verschärfte die Situation zudem. 

Findet sich kein Käufer soll daher nun auch eine neuerliche Leihe wieder eine Option bei Coutinho sein. Wie der Telegraph berichtet, will Barca potentiellen Abnehmern Zugeständnisse machen. So habe der Klub signalisiert, einen Teil der Gehaltskosten für den Offensivspieler übernehmen zu wollen. Diese sollen laut Daily Mirror bei stattlichen 278,540 Euro pro Woche liegen. 

Mit welchem Anteil sich der spanische FCB beteiligen will, ließ der Bericht offen. Dennoch könnte Coutinho, der auch bei den Bayern nie wirklich an seine Leistungen aus den Zeiten beim FC Liverpool anknüpfen konnte, nun für einige Teams wieder attraktiver werden. 

Unter ihnen natürlich auch der FC Bayern. In der Premier League gelten der FC Arsenal, die Tottenham Hotspur, der FC Chelsea und auch Manchester United als Interessenten. Coutinhos Berater hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, dass sowohl München als auch England für seinen Klienten eine Option seien. 

+++ 07.13 Uhr: Nagelsmann bestätigt Werner-Wechsel indirekt +++

Trainer Julian Nagelsmann vom Bundesligisten RB Leipzig hat den Abschied von Nationalstürmer Timo Werner indirekt bestätigt.

“Ich gehe nicht davon aus, dass Timo in der nächsten Saison da sein wird”, sagte der 32-Jährige bei DAZN über den Torjäger, der wohl zum FC Chelsea wechseln wird. 

Werner (24) soll sich übereinstimmenden Medienberichten zufolge mit dem Premier-League-Klub über einen Fünfjahresvertrag einig sein, die Londoner werden dem Vernehmen nach bis zum 15. Juli die Ausstiegsklausel in Höhe von 53 Millionen Euro ziehen. Damit würde Werner seinen Nationalmannschaftskollegen Leroy Sane als teuersten deutsche Fußballer in der Geschichte ablösen. 

Nach dem 2:0 (2:0) von RB bei der TSG Hoffenheim durch das Doppelpack-Debüt von Dani Olmo (9. und 11.) lobte der frühere Hoffenheimer Coach Nagelsmann den Matchwinner. “Er kommt immer besser rein. Er ist ein großes Talent und ein super Typ”, sagte der Trainer: “Er wird noch viele gute Spiele für uns machen.”

Freitag, 12. Juni

+++ 21.09 Uhr: Schalker Derbyheld zieht’s in den Süden

Die Wege von Daniel Caligiuri und des FC Schalke 04 trennen sich offenbar nach der laufenden Saison.

Wie SPORT1 weiß, zieht es den zweimaligen Derbyhelden zum FC Augsburg. Die Bild hatte als erstes darüber berichtet.  Caligiuri, dessen Vertrag in Gelsenkirchen am 30. Juni ausläuft, hatte sich mit der Schalker Vereinsführung nicht auf eine Verlängerung einigen können.

Nach SPORT1-Informationen hatte Schalke seinem Routinier bereits vor im April ein erstes Angebot vorgelegt, das aber weit unter den Vorstellungen des Spielers gelegen haben soll. Bis zuletzt herrschte in dieser Angelegenheit Stillstand.

“Es gibt mehrere Anfragen für mich”, sagt er. “Ich habe aber schon oft gesagt, dass ich mich hier sehr wohl fühle.” Caligiuri hatte gegen den BVB 2018/19 beim 4:4 ein Tor erzielt und 2019/20 beim 4:2 sogar einen Doppelpack geschnürt. 

Der FCA hatte zuletzt die Kaufotion bei Felix Uduokhai gesichert und steht außerdem vor der Verpflichtung des Gladbachers Tobias Strobl.

+++ 16.51 Uhr: Freiburg lässt Ravet ziehen +++

Der SC Freiburg hat den Abschied von Flügelspieler Yoric Ravet (30) bekannt gegeben. “Wir haben uns mit Yoric auf die Vertragsauflösung geeinigt, um ihm einen Neustart zu ermöglichen”, sagte SC-Vorstand Jochen Saier: “Wir wünschen ihm sportlich und privat alles erdenklich Gute.”

Ravet spielt künftig in der zweiten französischen Liga bei Grenoble Foot, wie der Verein bereits am Donnerstag verkündet hatte. Damit kehrt Ravet nach drei Jahren im Breisgau, in denen er lediglich 14-mal in der Bundesliga zum Einsatz kam, zu seinem Ausbildungsverein zurück.

+++ 10.53 Uhr: Wird van Dijk Liverpools Topverdiener? +++

Abwehrchef Virgil van Dijk winkt beim FC Liverpool offenbar ein neuer Mega-Vertrag.

Nach Informationen der Sun soll der 28-jährige Niederländer bei den Reds zum Topverdiener befördert werden. Sein bisheriges wöchentliches Gehalt von 180.000 Pfund (umgerechnet rund 201.000 Euro) soll auf 220.000 Pfund (245.000 Euro) angehoben werden. Damit würde van Dijk Mo Salah (200.000 Pfund/223.000 Euro) als bisherigen Topverdiener ablösen.

Van Dijks bisheriges Arbeitspapier endet 2023, der neue Vertrag soll über fünf Jahre laufen und würde ihm somit jährlich rund 12,7 Millionen Euro, also insgesamt etwa 63,8 Millionen Euro, einbringen. Der Deal soll laut Sun fix gemacht werden, sobald das Team von Jürgen Klopp die Meisterschaft eingetütet hat.

+++ 10.35 Uhr: PSG-Aus für Ex-Schalker – auch für Königsklasse +++

Nach zwei Jahren in der französischen Hauptstadt trennen sich offenbar die Wege von Paris Saint-Germain und Eric Maxim Choupo-Moting. Und das wohl noch vor der geplanten Fortsetzung der Champions League.

Wie RMC Sport berichtet, wird der zum 30. Juni auslaufende Vertrag des früheren Schalkers nicht verlängert. Im Gegensatz zu Thiago Silva erhält Choupo-Moting demnach auch keinen Kurzzeit-Vertrag für den voraussichtlich im August stattfindenden Restart der Königsklasse. Wohin es den 31-jährigen Kameruner nach dieser Saison zieht, ist noch offen.

Choupo-Moting hatte in der wegen der Corona-Pandemie abgebrochenen Saison in Frankreich in 17 Pflichtspielen fünf Tore erzielt, zuletzt kam er unter Thomas Tuchel allerdings auch verletzungsbedingt nicht mehr zum Zug. Seinen letzten Einsatz absolvierte der Angreifer im Halbfinale des Coupe de la Ligue gegen Stade Reims (3:0).

+++ 5.43 Uhr: Kommt Werners Nachfolger aus Salzburg? +++

Angreifer Timo Werner verlässt RB Leipzig im Sommer wohl in Richtung England. 

Nach SPORT1-Informationen ist sich Werner bereits mit dem FC Chelsea über einen Wechsel einig, eine offizielle Bestätigung des Deals steht aber noch aus. Doch nun haben die Leipziger offenbar bereits einen Nachfolgekandidaten ins Visier genommen. 

Wie die Bild berichtet sollen die Sachsen dabei erneut ein Auge auf einen Spieler von “Schwesterklub” RB Salzburg geworfen haben. An Hee-chan Hwang sollen die Leipziger konkretes Interesse zeigen, heißt es im Bericht. Bereits in den vergangenen Jahren soll es mehrfach losen Kontakt gegeben haben.

Hwang gelangen in bislang 33 Pflichtspielen 33 Scorerpunkte (14 Tore, 19 Assists) für Salzburg. Weniger gut verlief dagegen in der vorangegangenen Saison seine Leihe zum HSV. In 21 Einsätzen für die Rothosen gelangen ihm gerade einmal vier Scorerpunkte. Verletzungen und mangelnde Fitness bremsten ihn damals aus. Doch in dieser Saison gelang ihm der Durchbruch. 

Der Vertrag des südkoreanischen Nationalspielers läuft noch bis 2021, sodass die Ablöse wohl in einem erschwinglichen Rahmen liegt. Sollte der Transfer zustande kommen, wäre Hwang bereits der 19. Spieler, der einen Wechsel von Salzburg nach Leipzig vollzieht.

Donnerstag, 11. Mai

+++ 13.02 Uhr: Zorc erläutert Stand bei Hakimi +++

Achraf Hakimi hat sich während seiner Leihe von Real Madrid zu einem Dortmunder Fixpunkt entwickelt. Doch nach der Saison muss der offensive Außenverteidiger nach jetzigem Stand zurück zu den Königlichen.

“Die vertragliche Situation ist eindeutig, er wird erstmal zu Real Madrid zurückkehren”, bestätigte BVB-Sportdirektor Michael Zorc am Donnerstagmittag auf der Pressekonferenz vor dem Dortmunder Gastspiel in Düsseldorf. Das letzte Wort scheint in dieser Angelegenheit aber noch nicht gesprochen.

“Wir sind trotzdem bemüht und haben Interesse, dass er auch in der nächsten Saison bei uns spielt”, erklärte Zorc. “Aber es ist zu früh, das jetzt zu besprechen.”

+++ 12.40 Uhr: Führt Tolissos Weg nach Manchester? +++

Der FC Bayern dominiert die Bundesliga und Corentin Tolisso schaut nach einer Knöcheloperation schon seit dem Re-Start verletzt nur zu. Der Franzose, 2017 für satte 41,5 Millionen Euro aus Lyon geholt, ist bei den Münchnern verzichtbar.

Mohamed Bouhafsi vom üblicherweise gut informierten französischen Sender RMC berichtet nun von zwei Interessenten für den 25 Jahre alten Franzosen.

Demnach seien Inter Mailand und Manchester United mögliche Ziele für einen Wechsel des Franzosen nach der Saison, der FC Bayern sei mit einer Ablöse von rund 35 Millionen Euro gesprächsbereit. Mit der Spielerseite habe Manchester United schon Kontakt aufgenommen. Es sei davon auszugehen, dass der FC Bayern von den Red Devils und Inter zeitnah angesprochen werde.

Tolissos Berater Eric Castagnino dementierte am Mittwoch einen Kontakt zu Manchester. “Ich spreche nicht mit Manchester United!”, sagte er bei Sky. “Corentin ist aktuell verletzt. Seine Rückkehr auf den Platz hat derzeit absolute Priorität.“ 

+++ 11.14 Uhr: Bürki vor Verlängerung beim BVB +++

Borussia Dortmund steht kurz davor, den Vertrag mit Stammkeeper Roman Bürki zu verlängern. Sein Arbeitspapier läuft Stand jetzt im Sommer 2021 aus.

“Wir befinden in uns in guten Gesprächen”, bestätigte BVB-Sportdirektor Michael Zorc dem kicker und den Ruhr Nachrichten.

Berichten zu Folge soll es um eine Erweiterung des Kontrakts um zwei Jahre bis 2023 gehen. Bürki war 2015 vom SC Freiburg zu den Schwarzgelben gewechselt. Zuletzt hatten englische Medien über einen Transfer zum FC Chelsea spekuliert.

+++ 7.38 Uhr: Barca hat “nicht genügend Kohle” für Havertz +++

Der frühere Manager Reiner Calmund ist überzeugt, dass sein Ex-Klub Bayer Leverkusen das umworbene Top-Talent Kai Havertz nicht für weniger als 100 Millionen Euro gehen lässt.

“Der Transfermarkt wird sich etwas beruhigen und die Leverkusener haben die Vorstellung 100 Millionen für ihn zu kassieren. Die Leverkusener Dreifaltigkeit hat entschieden, wir verkaufen den nicht für einen billigeren Preis”, sagte der 71-Jährige im Interview mit RTL und ntv.

Mit “Dreifaltigkeit” meint Calmund die Leverkusener Geschäftsführer Rudi Völler und Fernando Carro sowie Aufsichtsratschef Werner Wenning, “der über die Zahlen guckt. Wenn der genau wie die anderen zwei sagt, wir werden nicht für billiger verkaufen, dann ist das ein unumstößliches Gesetz. So geht Leverkusen damit auf dem Markt um”, sagte Calmund.

Auch vom Interesse des spanischen Top-Klubs FC Barcelona wisse der Ex-Funktionär. Für die Katalanen würde eine Havertz-Verpflichtung aber “nicht möglich sein, die haben nicht genügend Kohle”, sagte Calmund.

“Ich weiß von Entscheidungsträgern aus Barcelona, dass man den gerne hätte, aber dass man dafür gerne ein paar Spieler eintauschen würde. Diese Spieler haben hohe Gehaltsforderungen, das wird Bayer Leverkusen nicht mitmachen.”

Nationalspieler Havertz besitzt in Leverkusen noch einen Vertrag bis Sommer 2022. 

https://www.sport1.de/transfermarkt/2019/12/transfermarkt-geruechte-und-fakten-im-sport1-ticker

 

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