Transferticker: Weigl vor Rückkehr in die Bundesliga?

Transferticker: Weigl vor Rückkehr in die Bundesliga?

30. November 2020 Spordbild 0
  • Weigl vor Rückkehr in die Bundesliga? (23.44 Uhr)
  • Karriereende bei Bayern? Martínez äußert sich (13.35 Uhr)
  • Bentaleb zu Werder? Das sagt Baumann (12.57 Uhr)

TOP-THEMA: Weigl vor Rückkehr in die Bundesliga? (23.44 Uhr)

Bei Benfica Lissabon spielt Julian Weigl momentan nur die zweite Geige. 

Unter Trainer Jorge Jesus, der im Sommer sein Comeback beim portugiesischen Edelklub feierte, kommt der frühere Dortmunder allenfalls noch sporadisch zum Zug.

Längst spekulieren die portugiesischen Blätter, dass sich Weigl im Winter einen neuen Klub suchen wird. Laut Sky könnte Hertha BSC einen neuerlichen Anlauf nehmen, den Mittelfeldstrategen im Winter zu verpflichten.  

Schon vor einem Jahr hatte sich die Alte Dame mit Weigl beschäftigt, den damaligen Dortmunder zog es allerdings zu Benfica.

20 Millionen Euro legten die Portugiesen damals auf den Tisch – eine Summe, die nicht zuletzt wegen Corona und Weigls Reservistenrolle nicht mehr zu erzielen sein dürfte.

+++ 13.35 Uhr: Karriereende bei Bayern? Martínez äußert sich +++

Als Javi Martínez im Finale des Supercups gegen den FC Sevilla den Siegtreffer für den FC Bayern erzielte, dachten nicht wenige, die es mit dem Rekordmeister halten, dass sie das letzte Spiel des Spaniers im Trikot der Münchener gesehen hatten.

Dass dies durchaus hätte der Fall sein können, bestätigte Martínez auf der Pressekonferenz vor dem Spiel der Bayern gegen Atlético Madrid:

“Es stimmt, dass es im Sommer Überlegungen gab, den Verein zu verlassen. Aber nur wenn ein Angebot kommt, dass für beide Seiten interessant wäre. Aber wir haben auch überlegt, dass ich bleibe. Ich habe mit dem Trainer gesprochen. Er vertraut auf mich. Ich bin ein Teil der Mannschaft und fühle mich sehr wohl. Ein weiteres Jahr für Bayern zu spielen ist sehr gut.” 

Über die laufende Saison hinaus hat der 32-Jährige jedoch andere Pläne. “Ich würde gerne etwas Neues ausprobieren, bevor ich meine Karriere beende”, sagte Martínez, der seit 2012 für die Bayern spielt.

+++ 12.57 Uhr: Bentaleb zu Werder? Das sagt Baumann +++

Der SV Werder Bremen befindet sich nach dem kurzfristigen Abgang von Davy Klaassen weiterhin auf der Suche nach einem spielstarken Mittelfeldspieler.

Dass der Klaassen-Ersatz jedoch bereits im Winter an die Weser kommt, ist äußerst unwahrscheinlich.

“Wir werden im Winter aller Voraussicht nach keinen Spieler verpflichten”, sagte Geschäftsführer Sport Frank Baumann der Deichstube.

Damit ist auch ein Wechsel von Nabil Bentaleb vom Tisch. Der Algerier wurde bereits im Sommer 2019 sowie im vergangenen Winter mit dem SVW in Verbindung gebracht, ein Transfer kam jedoch nicht zu Stande.

Angesprochen auf den 26-Jährigen erklärte Baumann, dass Bentaleb in der bevorstehenden Transferperiode “kein Thema werden” wird.

+++ 7.10 Uhr: Gespräche mit anderem Klub? Thuram bezieht Stellung +++

Spätestens seit seinem Doppelpack in der Champions League gegen Real Madrid steht Marcus Thuram wohl auf dem Radar vieler internationaler Topklubs.

Kein Wunder, erzielte der Franzose seit seiner Ankunft in Gladbach im Sommer 2019 starke achtzehn Tore und legte fünfzehn weitere Treffer auf.

Doch obwohl nach Informationen der Bild sowohl der FC Barcelona als auch Manchester City bei Thurams Berater, Minor Raiola, ihr Interesse am Angreifer hinterlegt haben, denkt der 23-Jährige selbst nicht an einen Abschied.

“Ich konzentriere mich momentan voll, zu 100 Prozent, auf Borussia und bin sehr glücklich, hier zu sein. Ich habe auch mit keinem anderen Klub gesprochen”, erklärte Thuram im Interview mit dem Kicker.

Und weiter: “Die Borussia hat mir viele Karriereschritte ermöglicht, ich spiele Champions League und habe den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft. Und ich bin in Gladbach nicht nur als Spieler, sondern auch als Mensch gewachsen, habe mich weiterentwickelt. Borussia war die beste Wahl für meine Karriere.”

Sonntag, 29. November: 

+++ 23.58 Uhr: Zukunft bei Barca? Coutinho-Berater äußert sich +++

Der Berater von Philipp Coutinho, Kia Joorabchian, hat in einem Interview mit der spanischen Tageszeitung Mundo Deportivo angebliche Wechselabsichten seines Klienten verneint.

“Wir haben keinerlei Absicht, Barça zu verlassen. Wir sind überzeugt, dass Coutinho seinen Teil zu einer erfolgreichen Saison beitragen kann”, so Joorabchian.

Zuletzt hatte das italienische Internet-Portal Calciomercato.com berichtet, dass die finanziell angeschlagenen Katalanen den Brasilianer Juventus Turin für die anstehende Winter-Transferperiode angeboten hätten.

Coutinho war im Januar 2018 für stolze 145 Millionen Euro vom FC Liverpool zum FC Barcelona gewechselt.

Nach einer enttäuschenden Debüt-Saison und einer anschließenden Leihe zum FC Bayern, gehört der Brasilianer in diesem Jahr endlich konstant zu den Leistungsträgern der Katalanen.

Wettbewerbsübergreifend war der 28-Jährige in dieser Saison an vier Treffern direkt beteiligt.

+++ 18.02 Uhr: Inter-Boss will Eriksen loswerden +++

Beim 3:0-Sieg gegen Sassuolo am Samstag saß Christian Eriksen mal wieder 85 Minuten lang bei Inter Mailand auf der Bank. Der dänische Spielmacher stand in dieser Saison erst 216 Minuten in der Serie A auf dem Rasen. 

Nun will ihn Klub-Boss Giuseppe Marotta loswerden. “Falls Eriksen bis in den Januar wenig gespielt hat, wird er selbst um einen Transfer bitten”, sagte Inters Vorstandsvorsitzender gegenüber Sky Italia.

“Wir müssen es von beiden Seiten ohne Kontroversen machen und es als positiven Transfer bewerten, der auf unserer technisch-taktischen Seite nicht funktioniert hat”, erzählte Marotta weiter.

Eriksen war erst im Januar für 20 Millionen Euro von Tottenham zu Inter gewechselt und hat bei den Italienern einen bis 2024 datierten Vertrag, der ihm laut der Gazzetta dello Sport jährlich 7,5 Mio. Euro netto einbringt. 

Marotta meinte nun zu dem enttäuschenden Transfer: “Die Fußballgeschichte ist voll von Fällen wie diesem. Es stellt sich heraus, dass Spieler in einem System nicht funktionieren. Es ist die Aufgabe des Trainers, das zu evaluieren.”

Vor zwei Wochen brachte Eriksen beim dänischen TV-Sender TV2 seine Unzufriedenheit zum Ausdruck:  “Das ist nicht das, wovon ich geträumt habe. Es ist eine seltsame Situation, weil die Fans mich mehr spielen sehen wollen und ich will das auch, aber der Trainer hat andere Ideen und als Spieler habe ich diese zu respektieren.”

+++ 17.25 Uhr: Höwedes wollte Kruse zu Schalke locken +++ 

Die Qualitäten von Max Kruse würden dem FC Schalke 04 gut zu Gesicht stehen.

Und laut Benedikt Höwedes war Kruse durchaus ein Thema bei den Königsblauen.

“Ich war ein Befürworter davon, Kruse zu Schalke zu holen. Ich hätte gerne gesehen, wenn er damals bei uns gespielt hätte”, erklärte der 32-Jährige im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1.

Kruse habe “vom Spielertyp her einfach hervorragende Qualitäten. Das sieht man auch bei Union. Diese Lockerheit, diese erfrischende Geistesgegenwärtigkeit. Das ist echt beeindruckend.”

Um welchen Zeitpunkt es dabei ging, ließ Höwedes offen. Der Weltmeister von 2014 hatte erklärt, mit Schalke nach seinem Karriereende in diesem Jahr “ergebnisoffene” Gespräche geführt zu haben.

“Vielleicht lag auch kein richtiges Angebot bei ihm vor”, meinte Höwedes.

Sportvorstand Jochen Schneider hatte im vergangenen Jahr in der WAZ erklärt, Kruse sei ein “toller Spieler, der Begegnungen nahezu alleine entscheiden und seine Nebenleute perfekt in Szene setzen kann.”

Allerdings sei “so eine Verpflichtung für uns vom Gesamtpaket her nicht realisierbar”. Damals wechselte Kruse von Werder Bremen zu Fenerbahce Istanbul.

Samstag, 28. November:

+++ 23.51 Uhr: Khedira strebt Winter-Wechsel an +++

Bei Juventus Turin ist Sami Khedira aktuell außen vor, der 2014er Weltmeister liebäugelt daher mit einem Wechsel im Winter.

“Ein Angebot ist immer mit Zahlen verbunden und die Zahlen sind nicht entscheidend. Ich behaupte sogar, sie spielen für mich keine Rolle”, sagte Khedira im ZDF-Sportstudio. “Es gibt Gespräche. Es gibt einen Austausch, der ist aber auch ohne einen Wechsel vorhanden. Ich schaue mal, was geht. Ich würde mich unheimlich freuen, wenn ich mich einem Premier-League-Klub anschließen könnte.”

Der 33-Jährige hatte zuletzt mehrfach betont, dass ihn die Premier League reizen würde. “Ich bin ein unheimlicher Fan der Premier League. Definitiv würde mich die Premier League reizen”, sagte Khedira. Zudem sei der Kontakt zu Carlo Ancelotti (aktuell Trainer des FC Everton) und José Mourinho (Tottenham Hotspur), unter denen er bei Real Madrid spielte, nie abgerissen. Inwieweit Everton oder die Spurs als mögliches Ziel infrage kämen, ließ Khedira aber offen.

Der Vertrag des Mittelfeldstrategen läuft im Sommer 2021 aus. Unter Andrea Pirlo wurde Khedira zuletzt nicht mehr berücksichtigt. “Ich möchte spielen, aber an Andrea Pirlo liegt es nicht. Ich bin niemandem böse. Ich hatte schon mehrere Gespräche. Ich respektiere das”, erklärte Khedira.

+++ 18.49 Uhr: ManCity-Großangriff im Winter? Das sagt Guardiola +++ 

Trotz des 5:0-Kantersiegs gegen Burnley hat Manchester City in der Premier League den schlechtesten Saisonstart seit mehr als zehn Jahren hingelegt. 

Reagiert der Klub im Winter also mit einer erneuten Großoffensive auf dem Transfermarkt? Immer wieder wird dem Verein zum Beispiel ein Interesse an Jack Grealish von Aston Villa nachgesagt. 

Trainer Pep Guardiola will im Januar aber keinen neuen Spieler verpflichten. “Ganz und gar nicht. Ich habe ein fantastisches Team, um für alle Titel zu kämpfen”, sagte der 49-Jährige vor der Partie am Samstag. 

Der Katalane hat in England erst zwei Hochkaräter im Winter geholt. 2016 kaufte ManCity Gabriel Jesus für 32 Millionen Euro von Palmeiras und 2018 für 65 Millionen dann Aymeric Laporte von Athletic Bilbao.

Guardiola äußerte sich zudem auch zum Stand bei der Vertragsverlängerung von Sergio Agüero. Das Arbeitspapier des Stürmers läuft am Saisonende aus. “Er ist jemand, der es verdient, mit dem Klub faire Gespräche zu führen, um das zu tun, was für ihn und für den Klub das Beste ist”, will sich der Trainer Zeit lassen.

+++ 10.55 Uhr: Alaba vor Verhandlungen mit Chelsea? +++

David Alabas Berater Pini Zahavi plant angeblich, im Januar Gespräche mit dem FC Chelsea über einen Wechsel des Österreichers im kommenden Sommer zu führen. Das berichtet das französische Fußballportal Maxifoot

Als weiteren möglichen Ansprechpartner für Zahavi wurde PSG genannt.

Der FC Bayern hatte sich zuletzt entschieden, sein Angebot für einen neuen Vertrag komplett zurückzuziehen und die Verhandlungen abzubrechen. 

Alaba, dessen Vertrag Ende der Saison ausläuft, hatte trotz Kenntnis einer bestehenden Frist das Angebot des Rekordmeisters abgelehnt und wiederholt mehr Gehalt gefordert. 

+++ 0:00 Uhr: Schnappt sich United Calhanoglu? +++

Manchester United soll offenbar auf der Suche nach Verstärkungen für die kommende Saison seine Fühler nach Hakan Calhanoglu ausgestreckt haben.

Wie die Bild berichtet, sollen die Red Devils sehr gute Chancen auf eine Verpflichtung des Türken haben. Die Zeitung nennt sogar einen konkreten Prozentsatz: 90 Prozent.

Dies könnte nicht zuletzt daran liegen, dass der Vertrag des 26-Jährigen beim AC Milan im nächsten Sommer ausläuft und der Ex-Hamburger somit im Januar mit jedem Team ein Vorvertrag abschließen kann.

United soll bereits in der vergangenen Transferperiode Gespräche bezüglich einer Verpflichtung Calhanoglus geführt haben, nachdem Juventus offenbar mit einem Last-Minute-Angebot für den Tüken abgeblitzt war.

Neben United sind nach Informationen der Bild auch Atlético Madrid und Milan Stadtrivale Inter an dem offensiven Mittelfeldspieler interessiert.

Freitag, 27. November:

+++ 17.44 Uhr: Kommt Ibisevic wieder in der Bundesliga unter? +++

Nach seiner Vertragsauflösung beim FC Schalke 04 könnte Vedad Ibisevic womöglich bei einem Ligakonkurrenten der Königsblauen unterkommen.

Wie der Kölner Express berichtet, soll der 1. FC Köln über eine Verpflichtung des 36-Jährigen nachdenken. Das finanzielle Risiko wäre gering, schließlich verzichtete Ibisevic zuletzt auf Schalke auf einen Großteil seines Lohns und bezog nur das Grundgehalt.

“Klar beschäftigen wir uns mit Alternativen. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, aber es ist auch nicht klar und eindeutig, dass wir etwas machen werden”, sagte Kölns Manager Horst Heldt zuletzt bezüglich Wintertransfers.

Ibisevics Vertrag auf Schalke wurde Anfang der Woche zum 31. Dezember aufgelöst. Am vergangenen Sonntag hatte sich der ehemalige Hertha-Stürmer im Training mit Schalkes Co-Trainer Naldo angelegt.

+++ 14.43 Uhr: Schröder: Mateta-Verkauf nur bei unmoralischem Angebot +++

Jean-Philippe Mateta zählt mit sieben Saisontoren zu den Topstürmern der 1. Bundesliga. Für den FSV Mainz 05 ist der Angreifer eine unverzichtbare Größe. Dennoch stecken die Rheinhessen im Dilemma: Wie SPORT1 kürzlich berichtete, soll er der Hauptfaktor für den Klassenerhalt sein.

Andererseits aber gestaltet sich die wirtschaftliche Situation inmitten der Coronakrise kompliziert. Sportvorstand Rouven Schröder konnte daher auch einen Abgang im Winter nicht ausschließen: “Wenn ich sage, ein Transfer ist im Januar nicht denkbar, ist es trotz allem so, dass im Falle eines unmoralischen Angebots wir uns Gedanken machen und die Situation bewerten. Wir sind nach wie vor der Überzeugung: JP soll eine gute Runde spielen und uns in der Klasse halten.”

Matetas Vertrag läuft noch – ohne Ausstiegsklausel – bis 2023. Doch schon im Sommer stand der Franzose bei englischen Klubs auf der Wunschliste. Schröder weiß um die Schwierigkeiten bei dieser Personalie: “Elementar ist aber auch, dass es für uns unheimlich schwer ist, so ein Stürmerprofil wieder zu finden. Warum soll man einen Stürmer mit so einem großen Potenzial abgeben, der uns Tore und Punkte garantiert.”

+++ 8.03 Uhr: Türkgücü vor Coup mit Ekici? +++

Kehrt Mehmet Ekici in seine Heimat München zurück?

Wie die Bild erfahren haben will, befindet sich 30-Jährige in Verhandlungen mit dem Drittligisten Türkgücü. 

Ekici, der in der Jugend bei der SpVgg Unterhaching und dem FC Bayern ausgebildet wurde, stand bis zum Sommer bei Fenerbahce Istanbul unter Vertrag. Aktuell ist der Mittelfeldspieler, dessen Vorbild Bayern-Legende Mehmet Scholl war, vereinslos. 

Ekici, der in der Bundesliga sowohl für den 1. FC Nürnberg als auch Werder Bremen auflief, durchlief die deutschen Jugend-Nationalmannschaften, entschied sich dann aber doch für die Türkei.

Zwischen 2010 und 2015 kam er zu zwölf Länderspiel-Einsätzen.

Donnerstag, 26. November:

11.17 Uhr: Holt Ancelotti Khedira auf die Insel? 

Weltmeister Sami Khedira steht bei Juventus Turin auf dem Abstellgleis. Rettet ihn nun ein früherer Trainer?

Italienische Medien berichten von einem Interesse des FC Everton an dem Deutschen, der seit Juni kein Spiel mehr für Juve bestritten hat. In Liverpool arbeitet bekanntlich Carlo Ancelotti.

Der Italiener holte in James Rodriguez bereits einen ehemaligen Schützling nach England. Zwischen 2013 und 2015 spielte Khedira bei Real Madrid für Ancelotti, zudem bezeichnete der defensive Mittelfeldspieler die Premier League jüngst als einen “Kindheitstraum”. Laut Calciomercato.com sei ein Winterwechsel bei den Toffees “mehr als nur eine Idee”.

Zudem spielt Khediras Freundin Melanie Leupolz seit dieser Saison im Frauenteam des FC Chelsea. Das würde für das Paar also auch passen.

Khedira wurde von Juve-Trainer Andrea Pirlo nicht in den Kader für die Königsklasse berufen, der Vertrag des Mittelfelspielers läuft im Sommer 2021 aus.

Mittwoch, 25. November:

+++ Kahn kündigt Gespräche mit Boateng an (21.02 Uhr)

Nachdem die Zeichen bei Jérôme Boateng und dem FC Bayern zuletzt auf Abschied standen, deutet sich nun eine Kehrtwende an.

Vorstandsmitglied Oliver Kahn hat am Mittwoch Gespräche mit dem Innenverteidiger angekündigt.

“Natürlich sind wir in Kontakt mit Jérôme. Wir alle wissen, was er geleistet hat und was er auch vor allem aktuell in der Lage ist für den FC Bayern München zu leisten. Da muss man sich keine Sorgen machen. Wir werden zu einem gegebenen Zeitpunkt die Gespräche führen und dann zu einer fairen Entscheidung kommen”, sagte Kahn vor dem Champions-League-Spiel gegen Salzburg bei Sky.

Einen Verbleib des 2014er Weltmeisters, dessen Vertrag nach der Saison ausläuft, schloss Kahn explizit nicht aus. “Er hat großen Anteil am Erfolg der letzten Saison. Wir wissen, was wir an ihm haben. Wir führen mit so verdienten Spielern natürlich Gespräche und dann schauen wir, was die Zukunft bringt”, sagte Kahn.

Anfang November hatte sich Boatengs Berater Damir Smoljan bei SPORT1 gesagt: “Wir sind offen für Vertragsgespräche. Die Zukunft ist spannend. Wir freuen uns, wenn wir die Gespräche mit Bayern führen. Jérôme fühlt sich unglaublich wohl hier. Die Mannschaft ist unglaublich fokussiert und professionell. All das passt zu Jérôme.”

Kurz darauf hieß es allerdings, dass sich die Bayern-Verantwortlichen laut Bild darauf verständigt hätten, den Vertrag mit Boateng nicht zu verlängern. Auch Boateng erfuhr seinen Zwangs-Abschied aus den Medien und reagierte enttäuscht. Nach Kahns Aussagen dürfte nun wieder Bewegung in die Sache kommen.

+++ 14.10 Uhr: Flucht? Weigl wechselt zu Alaba-Berater +++

Julian Weigl plant offenbar seinen Winter-Abgang von Benfica Lissabon. Der Ex-Dortmunder spielt bei Neu-Trainer Jorge Jesus seit August nur eine Nebenrolle und will laut Sport Bild bereits im Januar wechseln. Bisher stehen nur sechs Einsätze in der portugiesischen Liga für den defensiven Mittelfeldspieler zu Buche.

Weil ihm seine bisherige Berateragentur “Sports eXcellence” von einer Flucht im Winter abriet, trennte sich der Deutsche von der kurzerhand von der Agentur. 

Nun hat er Pinhas Zahavi engagiert. Der Israeli ist unter anderem der Berater von Bayerns Stars David Alaba und Robert Lewandowski und hat Topspieler in ganz Europa unter Vertrag. 

Uli Hoeneß bezeichnete den Berater im CHECK24 Doppelpass als “geldgierigen Piranha”. 

Angebote für Weigl, im Januar 2020 erst vom BVB für 20 Millionen Euro zu Lissabon gewechselt, gibt es laut Sport Bild noch nicht.

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+++ 13.57 Uhr: VfB verlängert vorzeitig mit Torjäger +++

Der VfB Stuttgart hat den Vertrag mit Angreifer Nicolás González vorzeitig um ein Jahr bis 2024 verlängert. Das teilten die Schwaben am Mittwoch mit. 

Der 22-Jährige traf in den zurückliegenden drei Partien immer für den Aufsteiger, zog sich im jüngsten Spiel bei der TSG Hoffenheim (3:3) jedoch einen Innenbandanriss im Knie zu und fällt mehrere Wochen aus. In der Länderspielpause zuvor hatte er mit zwei Toren für sein Heimatland seine gute Verfassung ebenfalls unterstrichen.

In der vergangenen Spielzeit war der Stürmer mit 14 Treffern und drei Vorlagen in 27 Zweitligaspielen der Topscorer des VfB und hatte damit entscheidenden Anteil am direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga.

“Ich fühle mich hier zuhause und bin sehr glücklich über die vorzeitige Vertragsverlängerung”, sagte Gonzalez, der seit 2018 für den VfB spielt, laut Vereinsmitteilung.

+++ 13.50 Uhr: Rashica-Wechsel zu Leverkusen ungewiss +++

Am Deadline-Day im Oktober stand Milot Rashica quasi als Neuzugang von Bayer Leverkusen fest. Der Deal scheiterte jedoch in letzter Minute aufgrund der zu knappen Zeit.

Es fehlte bei der Leihe die Einigung bei der Kaufoption. Bayer betonte daraufhin, im Winter den zweiten Anlauf zu starten. Nun nimmt der Klub laut Sport Bild jedoch Abstand von dem Offensivmann von Werder Bremen.

Der 24-Jährige wurde nach dem geplatzten Wechsel von Knieproblemen ausgebremst und ist in der Bundesliga noch ohne Tor. Das macht ihn für Teams nicht sehr interessant. Werder-Coach Florian Kohfeldt wirbt um seinen Schützling. “Er ist körperlich in einem guten bis sehr guten Zustand. Ich bin zuversichtlich, dass wir bald den Milot sehen, den wir sehen wollen.” 

Rashicas Vertrag läuft 2022 aus und wird nicht verlängert. Stattdessen soll die “Rakete” den klammen Verein mit angepeilten 20 Millionen Euro Ablöse sanieren. Bremen befindet sich durch die Coronakrise in einer prekären finanziellen Lage. 

Deshalb verhandelt der Verein auch nur mit Nick Woltemade über eine Vertragsverlängerung über 2021 hinaus.

Mit allen anderen Profis liegen Gespräche auf Eis. 

Dabei laufen 2022 gleich neun Arbeitspapiere aus. Zu den Spielern zählen Leistungsträger wie Ludwig Augustinsson, Marco Friedl, Josh Sargent und Jiri Pavlenka. 

“Aufgrund unserer finanziellen Situation und der unklaren Auswirkungen durch Corona müssen wir abwarten. Grundsätzlich wollen wir unsere jungen Spieler aber langfristig binden”, erklärte Sportchef Frank Baumann. 

+++ 13.20 Uhr: Leverkusens Supertalent vor Verlängerung +++

Bayer Leverkusen steht dicht vor der Vertragsverlängerung mit Florian Wirtz. Das Supertalent soll zeitnah ein neues Arbeitspapier bis 2025 unterschreiben. Das bestätigte Sportdirektor Simon Rolfes der Sport Bild

“Wir sind optimistisch, dass Florian länger bleibt”, sagte er. Aktuell ist der 17 Jahre alte Offensivmann bis 2022 an die Werkself gebunden. 

Verlängern will Leverkusen auch mit Lars und Sven Bender. Rolfes sagte dazu: “Wir haben uns verabredet, im Winter zu sprechen.” 

Gehalten werden soll auch Julian Baumgartlinger, der in dieser Saison zum Stammpersonal zählt. 

Bei anderen Leistungsträgern stehen die Zeichen bei Leverkusen jedoch laut Sport Bild auf Abschied. Laut dem Bericht will der Klub den Stürmer vor Ablauf des Vertrags verkaufen. Linksverteidiger Wendell darf bereits im Winter gehen. 

Der Abschied von Aleksander Dragovic ist beschlossene Sache. Sein Vertrag läuft aus. Roter Stern Belgrad ist laut dem Bericht an einem Kauf im Januar interessiert. 

Zudem will Bayer die verliehenen Joel Pohjanpalo und Panagiotis Retsos wohl verkaufen.

+++ 7.56 Uhr: Geheime Hummels-Klausel enthüllt? +++

Mats Hummels hat sich nach seiner Rückkehr vom FC Bayern zum BVB schnell wieder akklimatisiert. 

Der 31-Jährige ist der unumstrittene Abwehrchef der Schwarz-Gelben und unter Trainer Lucien Favre gesetzt. Das könnte dazu führen, dass sich sein Vertrag bald um ein weiteres Jahr verlängert.

Wie die Sportbild berichtet, hat der Weltmeister von 2014 eine bisher geheime Klausel in seinem Arbeitspapier. Sollte Hummels in der kommenden Saison mindestens 22 Pflichtspiele bestreiten, verlängert sich sein Vertrag automatisch bis 2023. 

Bislang läuft der Kontrakt bis zum Sommer 2022.

Dienstag, 23. November:

+++ 20.36 Uhr: Khedira zu RB? Das sagt Nagelsmann +++

Weltmeister Sami Khedira ist bei Juventus Turin unter Andrea Pirlo außen vor und strebt eine Veränderung an.

Während Khedira zuletzt die Premier League als seinen “Kindheitstraum” bezeichnet hat, schwärmte der 33-Jährige in einem Sky-Interview auch von Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann.

Angesprochen auf eine mögliche Verpflichtung Khediras im Winter, sagte Nagelsmann vor der Champions-League-Partie bei Paris Saint-Germain bei Sky: “Ich entscheide Dinge nie allein. Letztlich muss man immer über jeden Namen, der auf dem Markt ist, diskutieren. Das werden wir auch machen. Ob Sami da dabei ist oder nicht, bespreche ich dann mit den betreffenden Personen.”

Nagelsmann, der in der Jugend mit 1860 München noch gegen den früheren Stuttgarter gespielt hat, bedauerte Khediras momentane Situation bei Juve. “Er hat bei sehr vielen großen Klubs gespielt und unglaublich viele Titel geholt. Er tut vielen Mannschaften in Europa sehr gut mit seiner Erfahrung und seinem Leadership. Es ist schade, was gerade in Turin mit ihm passiert”, sagte Nagelsmann.

Khedira wurde von Pirlo nicht in den Kader für die Königsklasse berufen, der Vertrag des Mittelfelspielers läuft im Sommer 2021 aus.

+++ 20.10 Uhr: Schalke löst Vertrag mit Ibisevic auf +++

Der FC Schalke 04 hat im Zuge der Suspendierungen von Amine Harit und Nabil Bentaleb den Vertrag mit Vedad Ibisevic zum 31. Dezember aufgelöst.

Das teilten die Königsblauen am frühen Dienstagabend mit. “Wir müssen die Fälle einzeln betrachten. Sowohl Vedad als auch wir hatten andere Erwartungen an sein Engagement bei Schalke 04. Aus unserer Sicht ist es nunmehr besser, die Zusammenarbeit zu beenden und im Guten auseinander zu gehen”, sagte Sportvorstand Jochen Schneider.

Er kenne und schätze Ibisevic als Spieler wie als Mensch. “Leider hat es hier auf Schalke nicht so gepasst, wie wir uns das gemeinsam versprochen haben. Ausdrücklich betonen möchte ich, dass der emotionale Ausbruch im Training am vergangenen Sonntag überhaupt nichts mit dieser Entscheidung zu tun hat – so etwas passiert im Fußball.” Ibisevic war im Training mit Co-Trainer Naldo aneinandergeraten.

+++ 13.40 Uhr: Goretzka offen für Bayern-Verbleib +++

Nach der Hängepartie um David Alaba will der FC Bayern womöglich bei anderen Leistungsträgern frühzeitig für Klarheit sorgen. Ein Beispiel: Leon Goretzka.

Der Mittelfeldspieler, dessen Vertrag noch bis Sommer 2022 läuft, verriet am Dienstag auf der Pressekonferenz vor dem Salzburg-Spiel, wie es um seine Zukunft bestellt ist.

“Ich habe noch über eineinhalb Jahre Vertrag, deswegen ist da noch kein großer Druck drauf”, erklärte Goretzka: “Bisher wurden auch noch keine Gespräche geführt. Ich bin mit Brazzo (Sportvorstand Hasan Salihamidzic, Anm. d. Red.) und Hansi (Trainer Hansi Flick, Anm. d. Red.) im stetigen Austausch. Wenn sie zeitnah auf mich zukommen, werde ich das Gespräch mit ihnen nicht verweigern.”

+++ 12.20 Uhr: Isco-Abgang im Winter? Zidane äußert sich +++ 

Laut Marca und As hat Isco die Verantwortlichen bei Real Madrid darüber informiert, dass er den Verein im Januar verlassen will. 

Laut den Berichten wolle der Spanier seine Chancen auf einen Platz im Kader der Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft 2021 damit wahren. Bei Real spielt der Dribbelkünstler in dieser Saison nur eine Nebenrolle. Lediglich sieben Ligaspiele mit 285 Spielminuten und kein Einsatz in der Champions League stehen zu Buche. 

Der 28-Jährige ist den Berichten zufolge deshalb unzufrieden und würde gerne in die Premier League wechseln. Immer wieder wird der FC Everton als möglicher Abnehmer genannt. Dort ist Iscos Ex-Trainer Carlo Ancelotti im Amt. 

Wenn es nach Real-Coach Zinedine Zidane geht, dann wird Isco allerdings in Madrid bleiben. Nach dem 1:1 gegen Villarreal am Wochenende schob der Franzose dem Wechselwunsch einen Riegel vor.

“Ich habe nicht mit Isco geredet. Er ist Spieler von Real Madrid und bleibt es auch, es gibt nichts zu besprechen”, fand der Trainer klare Worte.

Iscos Vater Paco Alarcón, zugleich Berater des 28-Jährigen, erklärte am Montagabend beim spanischen Hörfunksender Cadena SER zwar: “Derzeit liegen uns keine Angebote vor. Isco würde gerne eine andere Liga ausprobieren.” Ein Verbleib in Madrid wäre jedoch “kein Problem”.

+++ 8.55 Uhr: Holt Guardiola England-Star für mehr als 100 Millionen? +++

Pep Guardiola hat vor Kurzem seinen Vertrag bei Manchester City bis 2023 verlängert. Nun berichtet der englische Independent, dass im Zuge dieser Verlängerung auch über mögliche Neuverpflichtungen gesprochen wurde.

Neben dem Thema Lionel Messi habe dabei vor allem ein Engländer die Gespräche dominiert: Jack Grealish. Der Offensivspieler hat im Sommer seinen Vertrag bei Aston Villa bis 2025 verlängert und spielt bisher eine herausragende Saison.

Mit zehn Scorerpunkten nach acht Spielen liegt er auf Platz drei in der Premier League. Lediglich Harry Kane und Heung-min Son von Tottenham haben mehr.

Schon im Sommer soll Manchester City an Grealish interessiert gewesen sein. Damals waren die Forderungen von Aston Villa in Höhe von 78 Millionen Euro jedoch zu hoch.

Mit dem neuen Vertrag haben sich die Mannschaft aus Birmingham und der 25-Jährige angeblich auf eine Ablöse von mindestens 112 Millionen Euro geeinigt. Möchte Guardiola den Kreativspieler also wirklich haben, müsste er tief in die Tasche greifen.

+++ 8.43 Uhr: Balkan-Messi findet seinen neunten Klub +++

Und er sammelt munter weiter. Ex-HSV-Profi Alen Halilović hat wieder einmal einen neuen Klub gefunden.

Der kroatische Mittelfeldspieler hat am Montag beim englischen Zweitligisten Birmingham City einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben.

Sein ursprünglich bis 2021 laufender Vertrag beim AC Mailand war Anfang Oktober aufgelöst worden.

Für Halilović, der als Balkan-Messi gefeiert wurde, als er 2014 von Dinamo Zagreb zum FC Barcelona gewechselt war, ist es bereits der neunte Profi-Klub. Dabei ist er gerade einmal 24 Jahre alt.

Als Javi Martínez im Finale des Supercups gegen den FC Sevilla den Siegtreffer für den FC Bayern erzielte, dachten nicht Wenige, die es mit dem Rekordmeister halten, dass sie das letzte Spiel des Spaniers im Trikot der Münchener gesehen hatten.

Dass diese Annahme stimmte, bestätigte Martínez auf der Pressekonferenz vor dem Spiel der Bayern gegen Atlético Madrid: “Es stimmt, dass es im Sommer Überlegungen gab, den Verein zu verlassen. Aber nur wenn ein Angebot kommt, dass für beide Seiten interessant wäre. Aber wir haben auch überlegt, dass ich bleibe. Ich habe mit dem Trainer gesprochen. Er vertraut auf mich. Ich bin ein Teil der Mannschaft und fühle mich sehr wohl. Ein weiteres Jahr für Bayern zu spielen ist sehr gut.” Über die laufende Saison hinaus hat der 32-Jährige jedoch andere Pläne. „Ich würde gerne etwas Neues ausprobieren, bevor ich meine Karriere beende“, so Martínez.

https://www.sport1.de/transfermarkt/2019/12/transfermarkt-geruechte-und-fakten-im-sport1-ticker

 

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