Transferticker: Schalke entscheidet sich bei Todibo

Transferticker: Schalke entscheidet sich bei Todibo

2. Juni 2020 Spordbild 0
  • Schalke lässt Todibo-Klausel verstreichen (10.10 Uhr)
  • Messi bleibt Barca offenbar erhalten (Mo., 20.43 Uhr)
  • Havertz’ Leistungen sorgen für neue Gerüchte (Mo., 13.31 Uhr)

+++ 10.10 Uhr: Schalke lässt Todibo-Klausel verstreichen +++

Der FC Schalke macht schwere Zeiten durch. Der Klub ist finanziell schwer angeschlagen und kann auch auf dem Platz nicht überzeugen. 

Die Mannschaft steht nach den enttäuschenden Auftritten in der Rückrunde immer mehr in der Schusslinie. “Wir werden die richtigen Schlüsse aus dieser Krise ziehen und im Sommer die notwendigen Entscheidungen treffen”, erklärte Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider nach der 0:1-Niederlage gegen Werder Bremen am Wochenende. 

Und eine Entscheidung ist mit Blick auf das Personal offenbar schon gefallen. Wie Schneider bei Waz.de bestätigte, ließ der Klub eine Kaufoption für Innenverteidiger Jean-Clair Todibo ungenutzt verstreichen. Der 20-Jährige wird daher am Ende der Saison voraussichtlich zum FC Barcelona zurückkehren. Überraschend kommt die Entscheidung nicht, da die festgeschriebene Ablösesumme von 25 Millionen Euro derzeit für die Königsblauen wohl kaum zu stemmen wäre. 

Todibo hatte während der Corona-Pause erklärt, dass er sich einen Verbleib in Gelsenkirchen gut vorstellen könne. Zuletzt war er aber von Trainer David Wagner nach einem folgenschweren Fehler im Bremen-Spiel öffentlich kritisiert worden

Montag, 01. Juni

+++ 20.43 Uhr: Messi bleibt Barca offenbar erhalten +++

Die Fans des FC Barcelona dürfen aufatmen: Weltfußballer Lionel Messi bleibt nach Medienberichten mindestens eine weitere Saison beim spanischen Meister.

Der 32 Jahre alte Argentinier hat eine Vertragsklausel, die ihm den ablösefreien Wechsel zu einem anderem Klub im Sommer ermöglicht hätte, nicht aktiviert, wie spanische Fachmedien unter Berufung auf den Klub und auf Kreise des Spielers berichteten. Die Frist zur Aktivierung der Klausel sei am Sonntag abgelaufen, hieß es.

Messi gehört schon seit 2004 dem Profiteam des FC Barcelona an und ist somit der dienstälteste Spieler des Klubs. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni nächsten Jahres. Die im Vertrag festgeschriebene Ablöseklausel beträgt laut Medien 700 Millionen Euro.

Die katalanische Sportzeitung Mundo Deportivo schrieb, Messi hoffe, nächste Saison an der Seite seines Landsmannes Lautaro Martínez stürmen zu können und setze sich deshalb für den Wechsel des 22 Jahre alten Stürmers von Inter Mailand zu Barça ein.

Nach Medienberichten ist der sechsfache Weltfußballer mit der Einkaufs- und Verkaufspolitik der Katalanen seit Jahren unzufrieden. Das hatte bei Fans die Angst vor einem Weggang geweckt. Die Katalanen holten zwar in den vergangenen zehn Jahren sieben Mal den Primera-División-Titel, der letzte Triumph in der Champions League liegt aber schon fast fünf Jahre zurück.

+++ 13.31 Uhr: Havertz’ Leistungen sorgen für neue Gerüchte +++

Die Zukunft von Kai Havertz ist weiterhin ein spannendes Thema. Seine starken Leistungen sorgen dafür, dass die Gerüchteküche brodelt. Nun gibt es neue Meldungen aus Spanien und England.

Zum einen will die Marca erfahren haben, dass sich Real Madrid – zumindest für diesen Sommer – aus dem Rennen um den 20-Jährigen verabschiedet hat.

Die Königlichen sind wie viele andere Klubs durch die Coronakrise in ihren finanziellen Möglichkeiten eingeschränkt. Bayer Leverkusen hatte dennoch betont, an einer Ablösesumme in dreistelliger Millionenhöhe festhalten zu wollen.

Zum anderen soll Manchester United einen Doppelschlag planen und neben Jadon Sancho von Borussia Dortmund auch Havertz kaufen wollen. Doch die angebliche erste Offerte in Höhe von rund 55 Milionen Euro, die die Red Devils laut Sun vorbereiten, dürfte viel zu niedrig sein, um Leverkusen schwach werden zu lassen.

Havertz besitzt bei Bayer einen Vertrag bis 2022. Auch der FC Bayern würde den Offensivspieler gerne verpflichten. Uli Hoeneß hält einen Transfer in diesem Jahr jedoch für unwahrscheinlich.

Sonntag, 31. Mai:

+++ 18.21 Uhr: Bayern-Schreck kündigt neuen Klub an +++

Saúl Niguez könnte kurz vor einem Abgang von Atlético Madrid stehen.

Der Mittelfeldspieler postete über seinen Twitter-Account ein Bild mit den Worten “Neuer Klub – ich gebe ihn in 3 Tagen bekannt.” Dazu schrieb er, dass er etwas Wichtiges kommunizieren wolle. Seine Botschaft gab er auf Spanisch und Englisch weiter.

Die angebliche Wechselbekanntgabe kommt überraschend, die seit Jahren schwelenden Gerüchte um das Eigengewächs waren zuletzt eigentlich leiser geworden. 

Wie die spanische AS berichtet, könnte es den 25-Jährigen zu Manchester United ziehen. Laut der Zeitung haben sich die Klubs auf eine Ablöse von 80 Millionen Euro geeinigt.

Saúl hatte 2016 den FC Bayern mit seinem Treffer im Halbfinale aus der Champions League geworfen, er absolvierte bereits über 300 Spiele für Atlético und verfügt über eine Ausstiegsklausel in Höhe von 150 Millionen Euro.

Ob seine Ankündigung wirklich bedeutet, dass er selbst den Verein wechselt oder er beispielsweise nur Werbung für einen persönlichen Sponsorendeal macht, ist unklar.

+++ 14.42 Uhr: Wolfsburg verliert Eigengewächs +++

Abwehrspieler Robin Knoche wird den VfL Wolfsburg in diesem Sommer nach 15 Jahren verlassen.

Der Bundesligist und sein 28 Jahre altes Eigengewächs konnten sich nicht auf eine Verlängerung des am 30. Juni auslaufenden Vertrags einigen, wie Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke dem Sportbuzzer bestätigte. “Wir sind ihm total dankbar für das, was er für diesen Club geleistet hat. Aber wir werden mit Robin nicht weitermachen. Es war eine schwierige Entscheidung”, sagte Schmadtke.

Knoche wechselte als 13-Jähriger aus seiner Heimatstadt Braunschweig in die Jugendabteilung des VfL und stieg in Wolfsburg zum Bundesliga-Profi und U21-Nationalspieler auf

+++ 13.56 Uhr: Fix! PSG tütet Icardi-Deal ein +++

Der französische Meister Paris St. Germain hat die Kaufoption für Mauro Icardi gezogen und den von Inter Mailand bis Sommer ausgeliehenen Stürmerstar bis 2024 fest verpflichtet.

Dies teilte der Klub von Trainer Thomas Tuchel am Sonntag mit. Die Ablösesumme soll knapp 60 Millionen Euro betragen.

Die vorab kolportierten 70 Millionen Euro wären Paris zu hoch gewesen – es ist der erste Transfer in dieser Größenordnung seit Beginn der Coronavirus-Pandemie. In bislang 31 Pflichtspielen für PSG erzielte Icardi bereits 20 Treffer.

Freitag, 29. Mai:

+++ 20.56 Uhr: Alaba deutet Entscheidung an +++

David Alaba will sich nicht in die Karten gucken lassen.

“Schauen wir mal”, antwortete Bayerns Verteidiger bei Sky auf die Frage, ob einer Vertragsverlängerung nichts im Wege stehe.

“Ich versuche wirklich, den Fokus auf das Wesentliche zu legen, auf die Spiele”, ergänzte Alaba: “Es war ruhig, und das ist auch gut so, da ich mich voll und ganz auf das Training, auf die Vorbereitung auf die letzten neun Wochen, auf die Geisterspiele konzentrieren konnte. Das tut mir sehr gut.”

Alabas Vertrag beim FC Bayern läuft 2021 aus.

Zumindest bejahte Alaba die Frage, ob er sich gut vorstellen könne, bei Bayern zu bleiben. Der Österreicher fügte aber an, dass es keine Deadline gebe. “Es wird sich sicherlich in den nächsten Wochen zeigen, wie es dann weitergeht. Im Moment ist alles ruhig.”

Mit einer raschen Entscheidung ist aber wohl nicht zu rechnen. Denn auf die Frage, ob die Münchner früher die achte deutsche Meisterschaft einfahren oder sein Arbeitspapier ausdehnen würden, sagte Alaba im ZDF-Sportstudio: “Keine Ahnung, aber vielleicht die achte deutsche Meisterschaft.”

+++ 14.05 Uhr: Plant Vidal Wechsel nach Argentinien? +++

Arturo Vidal plant anscheinend einen Wechsel nach Argentinien. Das behauptet Gary Medel, Nationalmannschaftskollege des Chilenen und Profi des italienischen Erstliga-Klubs FC Bologna. Laut Medel sei Vidal ein großer Fan des argentinischen Traditionsklubs Boca Juniors. “Arturo Vidal liebt Boca, er will unbedingt dorthin”, verrät der 32-Jährige auf dem argentinischem Sender Radio Continental

Vidals Vertrag beim FC Barcelona läuft im Sommer 2021 aus. Zuletzt zeigten sich Juventus Turin und Inter Mailand interessiert, den Routinier mittels Tauschgeschäften um Miralem Pjanic oder Lautaro Martinez in die Serie A zu holen. 

Gary Medel selbst spielte von 2009 bis 2011 für den Klub aus der Primera División. Aus seiner Absicht, früher oder später zu den Juniors zurückzukehren, macht der Abwehrspieler kein Geheimnis. Über seinen Kumpel Vidal sagt er: “Arturo würde mit mir oder ohne mich bei den Juniors spielen wollen. Er liebt Boca und folgt ihnen in sozialen Netzwerken.”

Über seinen Wunschverein ergänzte Medel: “Boca hat in Europa eine Größenordnung, die sie sich nicht vorstellen können. Der Italiener kennt Boca, nicht River (Plate, Anm. d. Red.).”

+++ 12.15 Uhr: Nach Corona-Entlassung! Djourou findet neuen Klub +++

Zu Beginn der Coronakrise hatte der Schweizer Erstligist FC Sion mit der Entlassung von neun Stars für Aufsehen gesorgt. Jetzt haben zwei von ihnen einen neuen Klub gefunden – ausgerechnet den direkten Konkurrenten Sions im Kampf um den Klassenerhalt.

Unmittelbar nachdem sich die 20 Schweizer Profiklubs auf eine Fortführung der ersten beiden Ligen geeinigt hatten, vermeldete der Tabellenvorletzte Xamax Neuchâtel die Verpflichtung des Ex-Hamburgers Johan Djourou und dessen früheren Sion-Kollegen Xavier Kouassi.

Kurios: Normalerweise sind solche Wechsel zu einem solchen Zeitpunkt der Saison nicht erlaubt, aber die Schweizer Liga hat für Spieler, die aufgrund der Coronakrise ihre Jobs verloren haben, eine Ausnahmeregelung getroffen. Wie der Blick berichtet, ist daher davon auszugehen, dass Djourou und Kouassi zum Wiederbeginn der Super League am 19. Juni für ihren neuen Klub spielberechtigt sind.

+++ 8.35 Uhr: Zukunft von PSG-Star offenbar geregelt +++

Paris Saint-Germain hatte sich die Dienste von Mauro Icardi zunächst bis Saisonende gesichtert, nun ist bezüglich der Zukunft des Angreifers offenbar eine Entscheidung gefallen.

Wie Sky Italia berichtet, hat PSG kurz vor Ablauf der Frist am 31. Mai die Kaufoption für Icardi gezogen und den Argentinier für 50 Millionen Euro (plus sieben Millionen Euro Bonuszahlungen) fest verpflichtet.

Icardi war im vergangenen Sommer zunächst auf Leihbasis von Inter Mailand zum französischen Serienmeister gewechselt.

Freitag, 29. Mai:

+++ 16.45 Uhr: Inter-Chef spricht über Perisic +++

Mit guten Leistungen hat Ivan Perisic seit seinem Wechsel zum FC Bayern München im vergangenen Sommer dafür gesorgt, dass der FCB-Trainer Hansi Flick den Kroaten gerne weiter unter seinen Fittichen hätte.

Bislang ist Perisic nur bis zum 30. Juni von Inter Mailand ausgeliehen – doch die Münchner ließen die Kaufoption von 20 Millionen Euro vor einigen Wochen verstreichen.

Dennoch bestehen laut Inters Sportdirektor Piero Ausilio nach wie vor gute Chancen, dass der 31-Jährige demnächst fest zum Bayern-Kader gehören wird.

“Die Option ist zwar verstrichen”, bestätigte Ausilio bei Sky Sport. “Aber unsere Beziehungen zu Bayern sind sehr gut und wir können wegen seiner Kaufoption in den kommenden Wochen nachverhandeln.”

Der Inter-Manager äußerte sich auch über Timo Werner – und erklärte, dass der Leipzig-Stürmer nicht nach Mailand wechseln werde. “Uns hat er schon immer gefallen, aber er wird aus verschiedenen Gründen nicht kommen.”

Dagegen bestätigte Ausilio das Interesse an Matheus Cunha, der im Winter von Leipzig zu Hertha BSC gewechselt war. “Wir verfolgen seine Entwicklung, er ist ein interessanter Spieler.”

https://www.sport1.de/transfermarkt/2019/12/transfermarkt-geruechte-und-fakten-im-sport1-ticker

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