Erster Sieg mit Wut-Ausraster: Wo steht Bamberg wirklich?

Erster Sieg mit Wut-Ausraster: Wo steht Bamberg wirklich?

13. Juni 2020 Spordbild 0

Der frühere Serienmeister Brose Bamberg hat beim Finalturnier der easycredit BBL im Audi Dome von München seine Chancen auf den Einzug in die K.o.-Runde gewahrt – wenn auch am Ende mit viel Wut und Emotionen, vor allem bei Coach Roel Moors.

In der Gruppe B setzten sich die Franken gegen die Fraport Sykliners 99:83 (58:36) durch und feierten im dritten Spiel den ersten Sieg. (SERVICE: Die Tabelle der Finalrunde).

Damit hat Bamberg das Erreichen des Viertelfinals in der eigenen Hand, ein Sieg am Montag gegen Rasta Vechta (16.30 Uhr) würde genügen.

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Frankfurt hingegen ist am Montag zum Zuschauen verdammt. Mit drei Niederlagen aus vier Spielen benötigen die Hessen Schützenhilfe, um die Finalrunde zu erreichen. 

Bambergs Sengfelder: Anderes Gesicht zeigen

“Wir wollten ein anderes Gesicht zeigen und den wichtigen Sieg holen, uns jetzt eine gute Ausgangslage für das Viertelfinale verschaffen”, sagte Bambergs Christian Sengfelder bei MagentaSport auch mit Blick auf die klare 74:103-Niederlage gegen die MHP Riesen Ludwigsburg am Donnerstag.

Gegenüber diesem Spiel zeigte sich das Team stark verbessert, Frankfurt lief von Beginn an einem Rückstand hinterher. Vor allem die mannschaftliche Ausgeglichenheit wurde zum Bamberger Trumpf, gleich sieben Spieler punkteten zweistellig.

Die Schlussphase war indes erneut Zweifel auf, wie stark Bamberg tatsächlich ist. Als der zwischenzeitliche 20 Punkte Vorsprung in den letzten fünf Minuten auf 10 Punkte geschrumpft war, schimpfte Coach Moors: “Bullshit, this is Bullshit!”

Brose-Schlussphase zittrig – Coach Moors flucht

Auch Sengfelder stellte selbstkritisch fest: “Defensiv waren wir in der zweiten Hälfte nicht ganz so gut, 83 Punkte sind zu viel. Wir müssen unseren Rhythmus finden. Wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen.”

Frankfurt setzte erneut auf die Jugend. Der 19jährige Begue feierte dabei seine BBL-Premiere und seine ersten vier Punkte.

“Das war auf jeden Fall eine gute Erfahrung, zum ersten Mal auf dem Spielfeld zu sein. Leider ist es in der ersten Halbzeit nicht so gut gelaufen für uns. Aber wir haben versucht, uns zurückzukämpfen”, sagte Begue. “Ich glaube, wir haben über die letzten Tage einen guten Eindruck hinterlassen.”

Im zweiten Spiel der Gruppe trifft Vechta am Abend auf ALBA Berlin (BBL: ALBA Berlin – Rasta Vechta ab 20.30 Uhr im LIVETICKER).

Das Spiel im Stenogramm: 

Brose Bamberg – Fraport Skyliners 99:83 (58:36)
Beste Werfer: Taylor (13), Obasohan (13), McLean (12), Crawford (12), Sengfelder (12), Marei (10), Seric (10) für Bamberg – Robertson (13), Masiulis (11) für Frankfurt

https://www.sport1.de/basketball/bbl/2020/06/bbl-finalturnier-mit-brose-bamberg-alba-berlin-vechta

 

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