BBL-Restart: Dieses Team stoppt Bayerns Meister-Lauf

BBL-Restart: Dieses Team stoppt Bayerns Meister-Lauf

5. Juni 2020 Spordbild 0

Showdown in der easyCredit BBL! 

Ab dem 6. Juni (LIVE im TV auf SPORT1) wird im Final 10 der deutsche Meister ermittelt. Dabei weisen einige Teams ein leicht verändertes Gesicht auf, im Vergleich zum letzten Spieltag der regulären Saison vor gut zwei Monaten. Denn die Teams durften sich mit bis zu zwei Neuzugängen verstärken, um etwaige Ausfälle kompensieren zu können. (Strenger als die Bundesliga: So will die BBL neu starten)

“Alle zehn Vereine haben noch nie so ein Final-Turnier mit veränderten Playoffs gespielt. Man kann über Kadergröße oder Qualität sprechen, am Ende werden aber die Mannschaften erfolgreich sein, die mit der Situation am besten umgehen können”, sagt Bayerns Geschäftsführer Marko Pesic im Gespräch mit SPORT1: “Die mentale Vorbereitung und physische Stärke spielen noch eine größere Rolle als sonst, du musst auf den Punkt bereit sein. Das ist das Spannende an dem Wettbewerb.”

SPORT1 ordnet in einem Powerranking die Chancen der zehn teilnehmenden Mannschaften für das Turnier im Münchner Audi Dome ein.

– Platz 10: BG Göttingen

Die Niedersachsen haben mit Dylan Osetkowski einen wichtigen Spieler unter dem Korb verloren. Auch Kyan Anderson kehrt nicht zurück. Im Gegenzug kamen mit Jito Kok und Leon Williams zwei Spieler, die zuletzt in den Niederlanden und Belgien spielten. Kann Coach Johan Roijakkers das Team schnell zu einer Einheit formen, ist natürlich eine Überraschung möglich. Die Veilchen gehen aber als Außenseiter ins Finalturnier.

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– Platz 9: Fraport Skyliners

Geht es nach den Leistungen der absolvierten Partien in der regulären Saison, sind die Hessen das schlechteste Team des Finalturniers. Doch ihr großer Trumpf könnte die Einheit sein, denn bis dato müssen die Frankfurter keinerlei Abgänge verzeichnen. Aber reicht ihre Kaderqualität für eine Überraschung aus?

– Platz 8: RASTA Vechta

Matic Rebec und Jaroslaw Zyskowski heißen die beiden Neuzugänge von Vechta. Erstgenannter wurde Europameister mit Slowenien, während Zyskowski den MVP-Titel der polnischen Liga sein Eigen nennen darf. Potenzial für eine Überraschung ist da.

– Platz 7 HAKRO Merlins Crailsheim

Mit Quincy Ford, Aaron Jones und Jan Span verlor das Überraschungsteam der bisherigen BBL-Saison drei wichtige Säulen für das Finalturnier. Im Gegenzug kamen mit Marvin Ogunsipe und David Brembly zwei Spieler mit deutschem Pass ins Hohenlohische.

Angesichts der relativ kurzen Vorbereitungszeit wird es für Crailsheim schwer, an die bisher gezeigten Leistungen anzuknüpfen – das Viertelfinale ist aber natürlich dennoch drin.

“Für kleinere Teams ist dieser Wettbewerb auch eine Chance, denn es geht nicht über 34 Spiele, sondern du musst im richtigen Moment den Sieg einfahren”, sagt Ingo Enskat, Sportlicher Leiter der Merlins, im Gespräch mit SPORT1.

– Platz 6: ratiopharm Ulm

Mit Dylan Osetkowski konnten die Ulmer den Verzicht von Grant Jerrett kompensieren. Schmerzhafter ist der Verzicht von Kilian Hayes, der sich auf den NBA-Draft fokussiert. Für ihn kam Thomas Klepeisz in die Donaustadt, der naturgemäß kein 1:1-Ersatz sein kann. Doch vor der Coronapause kam das Ulmer Team, das auf seine Firepower von außen setzt, immer besser ins Rollen. Kann diese Form gehalten werden, könnte eine Überraschung möglich sein.

– Platz 5: Brose Bamberg

Den Kapitän öffentlich abgewatscht, Rückzug vom Mehrheitsgesellschafter, Rückkehr vom Mehrheitsgesellschafter. Bei den Franken war abseits des Feldes einiges geboten. Auf dem Feld werden mit Louis Olinde und Bryce Taylor zwei wichtige Spieler fehlen. Ansonsten geht das Team unverändert an den Start und hat damit zumindest einen kleinen Startvorteil.

– Platz 4 MHP Riesen Ludwigsburg

Das Team von Coach John Patrick mischte bislang munter im Duell der Giganten zwischen ALBA Berlin und dem FC Bayern mit. Doch mit Khadeen Carrington und Tanner Leisner fehlen beim Finalturnier zwei wichtige Säulen. Da auch noch Konstantin Konga verletzungsbedingt ausfällt, drückt vor allem auf der Aufbauposition der Schuh. Die Neuzugänge Zamal Nixon und Teyvon Myers müssen erst noch beweisen, dass sie diese Lücke schließen können.

“Bei uns fehlen leider die zwei Leistungsträger, die eben nicht zurückgekommen sind”, sagte Alexander Reil, der Vorsitzende der Riesen, bei SPORT1: “Inwiefern wir diese durch Nachverpflichtungen ersetzen können, wird sich zeigen.”

– Platz 3: EWE Baskets Oldenburg

Die “Donnervögel” müssen mit Justin Sears und Kevin McClain ebenfalls zwei Spieler ersetzen, verzichteten aber bislang auf Neuverpflichtungen. Denn Oldenburg verfügt bereits über einen eingespielten und erfolgreichen Kaderkern, der auch beim Finalturnier für Furore sorgen kann.

“Ich denke, dass es ein sehr offenes Turnier wird”, sagt Legende Rickey Paulding im SPORT1-Interview: “Aber es stimmt, wir haben das gleiche Team – und wir haben Nathan Boothe (Power Forward, zog sich im Dezember einen Bruch des Schienbeinkopfes zu, Anm.d.Red.) zurück im Kader, der ist sehr wichtig für uns. Wir hoffen, dass wir uns in guter Form präsentieren können.”

– Platz 2: FC Bayern

Die Münchner müssen die Ausfälle von Topscorer Greg Monroe und Nihad Djedovic verkraften – ein herber Verlust. Da TJ Bray gerade erst wieder ins Training eingestiegen ist, wurde mit Nationalspieler Ismet Akpinar ein weiterer Point Guard verpflichtet. Doch gerade auf dieser Position ist es für einen neuen Spieler besonders schwer. Dennoch ist der Münchner Kader in seiner Breite noch immer stark und somit weiterhin ein heißer Titelkandidat.

“Wir werden ja seit Jahren als Favorit in der Bundesliga aufgefasst. Wenn ich sage, wir sind nicht der Favorit, bin ich unglaubwürdig”, meint Geschäftsführer Marko Pesic zu SPORT1: “Wir bereiten uns so vor, dass wir das Turnier gewinnen.”

– Platz 1: ALBA Berlin

Nachdem zuletzt immer der FC Bayern den Traum von der Meisterschaft zerstörte, könnte nun im Finalturnier die große Stunde der Haupststädter schlagen. Mit Ausnahme von Makai Mason und Tim Schneider ist der gesamte Kader wieder beisammen und möchte endlich den Titel gewinnen. Bleiben alle fit, kann der Double-Wunsch Wirklichkeit werden.

“Für mich sind die Favoriten München, Berlin und Oldenburg”, erklärt Ludwigsburgs Reil.

https://www.sport1.de/basketball/bbl/2020/05/bbl-restart-das-powerranking-mit-fc-bayern-alba-berlin-bamberg

 

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