Augsburgs bitterste Niederlage – und die ungeahnten Folgen

Augsburgs bitterste Niederlage – und die ungeahnten Folgen

4. Juni 2020 Spordbild 0

An den 4. Juni 2005 denkt Zdenko Miletic nicht gerne zurück. Das Problem ist, dass die Bilder immer wieder kommen, sie gehen dem Torwarttrainer des FC Augsburg bis heute nicht aus dem Kopf.

“Ich sehe den abgefälschten Ball, der uns das Genick gebrochen hat, immer noch sehr oft wie in Zeitlupe ins Tor kullern”, verrät der 52-Jährige SPORT1. Miletic stand damals noch selbst im Tor des FCA und erlebte mit der Mannschaft die bittersten Stunden der Klubgeschichte.

Eigentlich soll an diesem 4. Juni in der Fuggerstadt die große Party steigen.

“Die ganze Stadt war auf den Beinen um den lang ersehnten Aufstieg zu feiern”, schwelgt Miletic in Erinnerungen. Das Rosenaustadion ist ausverkauft, fast 30.000 Fans fiebern einem Spiel der damals drittklassigen Regionalliga Süd entgegen.

“Das war ein Wahnsinns-Projekt”, erinnert sich Markus Krapf, der damals Geschäftsführer des FCA war, bei SPORT1: “Jedes einzelne Ticket wurde vorher von mir ausgedruckt und dann zu den damals drei oder vier Geschäftsstellen gefahren. Ein computergestütztes System gab es nicht.”

Nach starken 33 Spielen ist die Euphorie der Augsburger Fans riesig. Nur noch ein Sieg fehlt zum ersehnten Aufstieg. In der ganzen Stadt sind bereits die Vorbereitungen für eine triumphale Aufstiegsfeier getroffen. Vielleicht ein Fehler, wie Krapf heute einräumt: “Die Regensburger haben das in ihrem Bus gesehen und vermutlich gedacht: ‘Jetzt geht es euch an den Kragen'”.

Jahn Regensburg, das damals von Mario Basler trainiert wird und die Saison im Mittelfeld der Tabelle abschließt, stellt sich tatsächlich als Partycrasher heraus.

Zwar gehen die Augsburger zunächst durch ein traumhaftes Freistoßtor von Sascha Benda in der 63. Spielminute in Führung. Dann kommt aber eben jener abgefälschte Ball, der neben Miletic ins Tor kullert – und wenig später, als die Rot-Grün-Weißen alles nach vorne werfen, fällt sogar noch der Regensburger Siegtreffer.

Vier Minuten fehlen dem FCA zum Aufstieg. “Das war ein Stich ins Herz”, klagt Miletic. “Es war, als hätte man uns den Boden unter den Füßen weggezogen.”

Die Fußballbegeisterung ist zurück

Doch wie es manchmal so ist, lag in der Enttäuschung auch ein Anfang. “Im Nachhinein war das schon so ein bisschen Punkt null”, glaubt Krapf.

Und an jenem schicksalhaften Tag fanden die Augsburger ihre Fußballbegeisterung wieder, die irgendwann rund um das Karriereende der Klub-Ikone Helmut Haller im Jahr 1979 verloren gegangen war.

Der gebürtige Augsburger war 1973 nach seiner Welt-Karriere beim FC Bologna und Juventus zurückgekehrt und hatte das Rot-Grün-Weiße Trikot übergestreift. Vor seiner Zeit in Italien hatte er schon für den BC Augsburg, den Vorläufer des FCA gekickt. 

Nach seiner Rückkehr wollten in der Saison 1973/74 durchschnittlich 23.000 Zuschauer die FCA-Spiele im Rosenaustadion sehen. Am Ende der Spielzeit waren die Fuggerstädter Meister der damals zweitklassigen Regionalliga Süd. In der Aufstiegsrunde konnten sich Haller und Co. dann allerdings nicht gegen Tennis Borussia Berlin behaupten.

30 Jahre sollte es dauern, bis sich wieder eine ähnliche Chance ergab. 30 Jahre, bis die Euphorie wieder zum Leben erwachte. 30 Jahre, in denen der Verein ein Schattendasein fristete.

“Dem FCA haben mehrere Generationen an Fans gefehlt”, sagt Krapf. Tatsächlich fieberten die Fußballbegeisterten in Augsburg lange mit anderen Klubs wie dem FC Bayern, 1860 München oder dem 1. FC Nürnberg.

“Das muss keinem peinlich sein, ich war damals sogar Mitglied beim FC Bayern”, verrät Krapf, der mittlerweile keinerlei Sympathien mehr für den deutschen Rekordmeister hegt. Heute arbeitet er als Journalist und betreibt die Fußball-Kneipe “11er” in der Augsburger Innenstadt.

“Für meinen Sohn, der jetzt 13 ist, gibt es keinen anderen Verein als den FC Augsburg. Er ist mit dem Klub groß geworden”, sagt der 48-Jährige. “An dem Tag, an dem ich 2007 beim FCA aufgehört habe, hatte der Klub 1500 Mitglieder. Heute sind es über 18.000. Die Fanszene braucht sich nicht mehr zu verstecken.”

Diese Entwicklung begann am 4. Juni 2005, in der Stunde null. In den folgenden Jahren sollte ein beispielloser Aufschwung folgen.

Endlich zweitklassig

Den Auftakt dazu machte am 27. Mai 2006 ein 7:0 über den 1. FC Eschborn. Kein großer Name, aber ein großer Sieg – und der donnernde Schlussakkord einer phänomenalen Saison, in der die Augsburger mit 76 Zählern aus 34 Spielen einen Punkterekord in der Regionalliga Süd aufstellten.

Ein Jahr nach der bittersten Niederlage konnte die große Party also nun doch steigen. “Die Freude war riesig, ansonsten wäre der Schmerz vom Vorjahr immer noch unerträglich”, betont Miletic. “Wir waren überglücklich, dass wir das Unglück vom Vorjahr selbst reparieren konnten.”

Was die Freude in Augsburg noch verstärkte: Das Team von Trainer Rainer Hörgl stellte sich in der darauffolgenden Saison als absolut zweitligatauglich heraus. Mit Andreas Rettig kam ein erfahrener Manager, der über die nötigen Kontakte im Profifußball verfügte. Am Saisonende stand ein starker siebter Rang für den Liga-Neuling zu Buche.

Im ersten Spiel in der 2. Bundesliga war das Rosenaustadion mit 28.000 Zuschauern erneut ausverkauft. Am 16. März 2007 kam es zudem zu einer regelrechten rot-grün-weißen Invasion in München. Zum Auswärtsspiel bei 1860 München reisten 40.000 Fans aus der Fuggerstadt an, insgesamt 69.000 Zuschauer sahen den 3:0-Sieg des FCA in der Allianz Arena.

Auch in der Spielzeit 2007/08 hielt der FCA souverän die Klasse, rund ein Jahr später folgte der nächste Meilenstein – dieses Mal abseits des Rasens.

Seinsch und der Umzug in die Moderne

Am 26. Juli 2009 zog der FC Augsburg in sein neues Wohnzimmer: die Impuls Arena – heute WWK Arena. Bei der Eröffnung glänzte die neue Heimspielstätte als erste klimaneutrale Arena der Welt. Sie war das große Projekt des Präsidenten Walther Seinsch, das für den FCA endgültig den Schritt zu einem etablierten Profi-Klub darstellen sollte.

“Wir hatten schon 2002 damit begonnen, die neue Arena zu planen. Wir waren auf Veranstaltungen, bei denen Eier und Tomaten geflogen sind, weil wir zu dieser Zeit nur 1000 Zuschauer hatten”, erinnert sich Krapf: “Es wurde aber durchgezogen, um nicht zu spät dran zu sein, wie viele andere Vereine. Das war sehr weitsichtig geplant und daher hat es funktioniert.”

Überhaupt ist Seinsch die vielleicht prägendste Figur des Augsburger Aufschwungs. “Ohne ihn würde der FCA heute sicherlich nicht in der Bundesliga spielen”, sagt Stefan Reuter, heutiger Geschäftsführer des Klubs, zu SPORT1.

Seinsch erfand praktisch das Image des Klubs, aus wenig viel zu machen. Für das Stadion stellte er mit einer Gruppe von Investoren 25 Millionen Euro zur Verfügung. Er pumpte aber nie planlos Geld in den Klub und legte den Grundstein dafür, dass gut gewirtschaftet wurde. 

Im Jahr 2000 hatte er sich des damals viertklassigen Klubs angenommen und zunächst dafür gesorgt, dass der Verein nicht mehr Geld ausgab, als er einnahm. “Von 100 solcher Menschen sind 99 Blender. Seinsch war das eben nicht. Er war wie ein Sechser im Lotto mit Zusatzzahl”, meint Krapf.

Im Dezember 2014 zog sich Seinsch auch wegen seiner angeschlagenen Gesundheit zurück. Im Jahr 2015 wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Augsburg ernannt, seit 2016 ist er Vorstandsmitglied beim Drittligisten Preußen Münster.

Abseits seiner Verdienste um den Verein bleibt vor allem eine Kuriosität in Erinnerung: Viele Spiele der Augsburger in seiner Amtszeit verfolgte Seinsch gar nicht im Stadion, weil er die Spannung im weiten Rund nicht aushielt. Stattdessen ging er spazieren – und las dann nach der Partie von den Gesichtern der vorbeiströmenden Fans ab, ob der FCA gewonnen hatte oder nicht.

Hain schießt den FC Augsburg in die Bundesliga

Im vierten Zweitligajahr dürfte Seinsch meist in zufriedene Gesichter geblickt haben, schließlich klopften die Augsburger erstmals hörbar an die Tür zur Bundesliga an. Das Team, das mittlerweile von Jos Luhukay trainiert wurde, landete am Saisonende auf dem dritten Tabellenplatz, der zu zwei Relegationsspielen gegen den Drittletzten des deutschen Oberhauses berechtigte.

Nach zwei knappen Niederlagen gegen den 1. FC Nürnberg stand jedoch fest, dass ein weiteres Jahr in der Zweitklassigkeit folgen sollte. Mehr wurde es aber nicht. Es wiederholte sich vielmehr die Geschichte: Nach der bitteren Enttäuschung folgte der umjubelte Aufstieg.

Am 33. Spieltag der Saison 2010/11 benötigte der FCA noch einen Sieg zum Aufstieg. Dieser sollte nach Möglichkeit bereits gegen den FSV Frankfurt eingefahren werden, denn am letzten Spieltag ging es zur Berliner Hertha, die schon nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen war.

“Der Druck war natürlich enorm”, erinnert sich der frühere FCA-Stürmer Stephan Hain bei SPORT1. “Auf der anderen Seite wussten wir aber auch, dass wir es in der eigenen Hand haben würden. Das Spiel war spannend, ich habe es zunächst von der Bank aus verfolgt. Da fiebert man noch mal anders mit.”

Schon nach drei Minuten lagen die Gastgeber zurück, Michael Thurk sorgte wenig später aber für den Ausgleich. In der 78. Spielminute wurde Hain eingewechselt – und nur sieben Minuten später schoss er die Fuggerstädter in die Bundesliga.

“Als ich dann reingekommen bin und das Tor gemacht habe, war das sensationell. Der Aufstieg hat enorm viel für den Verein und die Stadt bedeutet. Dementsprechend ist auch die Party ausgefallen”, lacht Hain bei der Erinnerung an den größten Moment seiner Karriere.

Zwei Jahre später verließ er Augsburg, weil er in der Bundesliga nicht zum Zug kam. Mittlerweile geht er für die SpVgg Unterhaching auf Torejagd und kämpft derzeit mal wieder um den Aufstieg, diesmal in die 2. Bundesliga.

Daniel Baier wird zum Mister FC Augsburg

Im Gegensatz zu Hain ist Daniel Baier auch neun Jahre nach dem Aufstieg immer noch da, genauso wie das Gänsehaut-Gefühl, wenn er an diesen besonderen Tag zurückdenkt.

“Was nach dem entscheidenden Tor gegen den FSV Frankfurt im Stadion los war, war unfassbar”, schwärmt der Mittelfeldspieler, der inzwischen seit 2008 das FCA-Trikot trägt, bei SPORT1.

Seit er da ist, zieht er im Zentrum die Fäden, mit 36 Jahren hat er noch immer einen Vertrag bis Sommer 2021 und ist als Kapitän aus dem Team längst nicht mehr wegzudenken.

“Ich habe mich von Beginn an sehr wohlgefühlt in Augsburg. Vom Verein und von den Verantwortlichen habe ich großes Vertrauen gespürt, und es war spannend, hier die ganze Entwicklung mitmachen zu dürfen”, blickt Baier zurück.

Dass er von den Fans oftmals als Mr. FC Augsburg bezeichnet wird, “ist natürlich eine schöne Wertschätzung und freut mich”, sagt der gebürtige Kölner.

In der ersten Saison im Oberhaus schien die Bundesliga für Baier und den FCA allerdings noch eine Nummer zu groß zu sein, trotzdem gelang der Klassenerhalt. In der zweiten Saison sollte es noch enger werden: Nach der Hinrunde hatten die Schwaben nur magere neun Punkte auf dem Konto. Der direkte Abstieg schien vorzeitig besiegelt. 

In der Winterpause kam mit Stefan Reuter ein neuer Geschäftsführer. “Ich habe damals schon das große Potenzial in diesem Verein gesehen”, erinnert sich Reuter bei SPORT1: “Walther Seinsch hatte eine klare Vision, den FCA unter den Top-25-Vereinen in Deutschland zu etablieren. Das war sehr reizvoll.” 

Auch Reuter ist bis heute geblieben. Er führte Seinschs Erbe fort und erhielt stets das Augsburger Image des gut geführten Klubs. “Wir haben Ruhe in den Gremien und einen kleinen Zirkel von Personen, die Entscheidungen treffen. Beim FCA bewahren alle auch in schwierigen Situationen die Ruhe. Das ist ein großer Vorteil”, meint Reuter.

Ein Vorteil, der sich auch in jener Bundesliga-Saison bezahlt machen sollte: In der Rückrunde gelang den eigentlich schon abgeschriebenen Augsburgern eine sensationelle Aufholjagd. Am letzten Spieltag machte der FCA durch einen 3:1-Sieg gegen Greuther Fürth den Klassenerhalt perfekt.

“Dieser Moment wird mir immer in Erinnerung bleiben”, verrät Reuter: “Unser Torhüter Alexander Manninger hat in der Anfangsphase des Spiels einen Elfmeter gehalten. Die Stimmung im Stadion bei dem gehaltenen Elfer werde ich nie vergessen.”

“In Europa kennt uns keine Sau”

Unvergessliche Momente hat Reuter seither jedoch noch einige erlebt.

Nachdem sich der FC Augsburg in den darauffolgenden Jahren im deutschen Oberhaus etabliert hatte, geschah in der Saison 2014/15 das eigentlich Undenkbare: Die von Markus Weinzierl trainierte Mannschaft qualifizierte sich durch einen fünften Platz in der Bundesliga für die Europa League. Zehn Jahre nach der bittersten Niederlage. 

“In Europa kennt uns keine Sau”, wurde zum rot-grün-weißen Slogan für die Europapokal-Tour. Der Klub ließ T-Shirts und Schals damit bedrucken, die die Fans stolz über den gesamten Kontinent trugen. 

Am letzten Spieltag der Gruppenphase köpfte Raúl Bobadilla den FCA bei Partizan Belgrad sogar in die K.o.-Phase – in der 90. Minute. Das Wunder von Belgrad war geboren, die Augsburger machten sich auch in Europa einen Namen.

“Als Boba den Ball kurz vor Schluss reingeköpft hat, waren das einfach nur Glücksgefühle pur”, erinnert sich Baier bei SPORT1. Die bei der Auslosung für die nächste Runde noch einmal gesteigert wurden: Als Belohnung ging es für die Schwaben nach Anfield zum großen FC Liverpool.

Der FCA hatte das Team von Jürgen Klopp nach einem 0:0 in Augsburg sogar am Rande des Ausscheidens, unterlag in Anfield allerdings hauchdünn mit 0:1.

Über eine ganz besondere Auszeichnung aber durften sich die Augsburger dennoch freuen: Ihre Arena wurde im Verlauf der Europa-League-Saison als “kleines Anfield” geadelt.

Für Baier ist das nicht allzu weit hergeholt: “Die Stimmung in Anfield ist sicher einmalig – trotzdem finde ich, dass der Vergleich passt. Unsere Fans haben uns mit ihrer Unterstützung schon einige Spiele gerettet.” 

Bircks verstirbt nach Verkehrsunfall

Bei aller Euphorie erlebte der FCA in den vergangenen Jahren aber auch dunkle Stunden. So wie am 24. Oktober 2018, als der damalige Aufsichtsratsvorsitzende Peter Bircks als Fußgänger von einem Auto erfasst wurde. Am 2. November desselben Jahres starb er im Alter von 66 Jahren an den Folgen seiner Verletzungen.

Bircks’ Bedeutung für den Augsburger Aufschwung ist ähnlich wie die von Walther Seinsch nicht hoch genug einzuschätzen. Im Jahr 1990 hatte er den damals verschuldeten Klub als ehrenamtlicher Präsident übernommen und führte ihn anschließend durch schwere Zeiten. Ab 2000 war er Aufsichtsratsvorsitzender, ab 2012 Geschäftsführer der Finanzen. 

Unvergessen bleibt für viele FCA-Fans sein Spruch, den er in Richtung des Rivalen 1860 München abfeuerte: “Wir waren schon Weltstadt, da sind die da drüben noch im Bärenfell rumgesprungen!”

Bircks prägte mit Seinsch und vielen anderen das, was den FCA laut Reuter zu einem besonderen Klub macht: “Neben der Ruhe im Verein ist das sicher auch das familiäre Umfeld beim FCA, die Unterstützung der Fans und der Region. Das familiäre Umfeld führt auch dazu, dass sich die Spieler bei uns einfach wohlfühlen. Auch das spielt beim sportlichen Erfolg eine wichtige Rolle.”

Was für Seinsch gilt, das gilt auch für Bircks, meint Reuter zu SPORT1: “Ohne ihn würde der FC Augsburg heute nicht in der Bundesliga spielen.” 

Miletic und Baier haben noch etwas vor

Denn genau das tut der FC Augsburg noch immer.

Derzeit kämpfen die Schwaben um den Klassenerhalt, haben vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Baier ist zuversichtlich: “Ich bin davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt auch dieses Jahr schaffen – und anschließend in unser zehntes Jahr Bundesliga gehen.”

Und Mr. FC Augsburg hat im fortgeschrittenen Fußballeralter noch mehr vor. “Ich habe einmal gesagt, dass ich gerne mit dem FCA international spielen und das DFB-Pokalfinale erreichen möchte. Also habe ich in der kommenden Saison noch eine Chance im DFB-Pokal”, meint Baier.

Auch für Zdenko Miletic ist das Kapitel FC Augsburg bis heute nicht beendet. Wie Baier hat er den Verein nie verlassen, seit 2007 trainiert er nach seiner aktiven Karriere die Torhüter des FCA. 

“Ich würde gerne mit dem FCA noch einmal in einem europäischen Wettbewerb mitwirken”, verrät Miletic bei SPORT1.

Es wäre ein weiterer Augsburger Traum, der in Erfüllung geht. Und vielleicht verblassen dann auch endlich die Bilder von jener bitteren Niederlage am 4. Juni 2005.

https://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2020/06/fc-augsburg-von-der-bittersten-niederlage-nach-anfield-reuter-und-co-erinnern-sich

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